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Leben & Werk

Mifunes vitale Mischung aus Energie bis zum Rand der Wildheit und Humor vom bärbeissigen Streichespielen bis zur rauen Ironie machten den charismatischen japanischen Schauspieler zu einem der im Lande und international populärsten Mimen. Mifune (1920 - 1997) wuchs im japanisch besetzten China auf, machte während des Weltkrieges Luftaufnahmen und wurde, obwohl er eigentlich Kameramann werden wollte, von den Toho-Studios als Nebendarsteller engagiert, wo er Regisseur Akira Kurosawa auffiel, für den er in der Folgezeit in 15 Filmen Hauptrollen übernahm. Am bekanntesten wurde sein Bandit, der im Wald einen Samurai und seine Frau überfällt, in „Rashomon“ und sein aufregender Samurai in „Die sieben Samurai“ (seine Rolle wurde in der Western-Version „Die glorreichen Sieben“ von Horst Buchholz gespielt). Sein Einzelgänger-Samurai in „Yojimbo“ (1961) war das Vorbild für Clint Eastwood in Sergio Leones „Für eine Handvoll Dollar“ (1964). International fiel Mifune als zurückhaltender Formel-1-Rennfahrer in John Frankenheimers „Grand Prix“, als Samurai im Wilden Westen, der von Alain Delon erschossen wird, in „Rivalen unter roter Sonne“ und als martialischer Gegenspieler von Lee Marvin in John BoormansDie Hölle sind wir“ auf. Mifune leitete eigene Studios, eine Schauspielschule und mehrere Restaurants in Deutschland.

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