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Leben & Werk

Toni Braxton war eine der erfolgreichsten weiblichen R&B-Sängerinnen der 90er Jahre, deren Karriere jedoch nach der Jahrtausendwende einen unerwarteten Einbruch hinnehmen musste. Bereits als Kind sang die Pfarrerstochter mit ihren vier Schwestern im Kirchenchor ihrer Heimatstadt Maryland. Unter dem Namen ‚The Braxtons‘ kam das Quintett 1990 bei Arista unter Vertrag und veröffentlichte die nicht besonders erfolgreiche Single „The Good Life“. Im Jahr darauf unterschrieb Toni Braxton alleine als erste weibliche Künstlerin beim neu gegründeten Label LaFace Records. Ein Jahr später war die zierliche, gerade mal 1,58-Meter große Künstlerin auf dem Soundtrack des Eddie Murphy-Streifens „Boomerang“ mit dem Song „Love Shoulda Brought You Home“ vertreten. Ihr selbstbetiteltes Solodebüt erschien 1993 und enthielt die Hits „Give U My Heart“ (ein Duett mit Babyface), „Another Sad Love Song“, „Breathe Again“ und „You Mean The World To Me“. Das Album verkaufte sich weltweit mehr als acht Millionen mal. Diesem Erfolg stand Braxtons zweites Album „Secrets“ von 1996 in nichts nach. Hits wie „You’re Making Me High“ und vor allem die elf Wochen auf Platz eins stehende Soul-Ballade „Un-Break My Heart“ aus der Feder von Diane Warren katapultierten sie endgültig in die Top-Riege weiblicher Soustars der 90er Jahre.

Während eines langwierigen Gerichtsstreits mit La Face übernahm sie im Disney-Musical „Die Schöne und das Biest“ die Rolle der Belle. Nach vier Jahren Studio-Abstinenz meldete sich Toni Braxton 2000 mit ihrem dritten Album „The Heat“ zurück. Im Hit „He Wasn’t Man Enough“ versuchte sie einen Imagewechsel und stilisierte sich als männerfressender Vamp, der beim Geschlechterkampf auch mal als Sieger vom Platz geht. Die verträumte Ballade „Spanish Guitar“ ritt relativ erfolgreich auf der soeben grassierenden Latino-Welle. Im November 2002 meldete sich die Soul-Diva mit dem vergleichsweise erfolglosen Album „More Than A Woman“ zurück. Eine schwere Herzerkrankung sorgte dafür, dass die Sängerin ihre Karriere für die nächsten Jahre auf Eis legen musste. Widergenesen meldete sich Braxton im Herbst 2005 mit dem Album „Libra“ zurück, mit dem sie zumindest wieder einen Platz im Mittelfeld der Charts erreichte.

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