Der Trend ist nicht zu übersehen: Der Hund als Filmstar steht hoch im Kurs. KINO.DE hat die Persönlichkeiten einiger prominenter Hunde unter die Lupe genommen und den jeweiligen idealen Besitzer ermittelt. Finden Sie heraus, welcher Vierbeiner am besten zu Ihnen passt!

Stricken als Einschlaf-Hilfe: der smarte Gromit und sein Lieblingshobby Bild: MFA

Typ Eins: der schlaue, wenn auch stumme Knethund Gromit. Ohne ihn wäre der tollpatschige Wallace aufgeschmissen. Die beiden leben in einer Art Wohngemeinschaft in einer typisch englischen Kleinstadt, lieben Cracker und Käse und basteln gemeinsam an den Erfindungen von Wallace.

Gromit spricht zwar nicht, das entnervte Rollen seiner kugelrunden Augen macht Worte allerdings sowieso überflüssig. Zum Entspannen zieht sich Gromit mit seinem Strickzeug zurück, außerdem vertieft er sich gerne in Fachbücher wie „Electronics for Dogs“. Gromit verkörpert den Typ smarter und diskreter Hund und ist der ideale Partner für Individualisten.

Möchte immer die unumstrittene Nummer eins sein: der niedliche Idefix Bild: Constantin

Geltungsbedürftiger Umweltschützer

Typ Zwei: der lebhafte Idefix mit Tendenz zu Eifersüchteleien. Er punktet vor allem durch seine Sensibilität, ist er doch der einzige Vierbeiner, der vor Verzweiflung aufheult, wenn ein Baum gefällt wird. Der weiße Mini-Hund warnt Herrchen Obelix vor Gefahren und ist ein geduldiger Gesprächspartner.

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Wenn Obelix sich allerdings in eine Frau verliebt, wird der ansonsten sehr umgängliche Idefix ungemütlich und knurrt die betreffende Dame so lange an, bis sie entnervt verschwindet. Durch seine ausgesprochene Treue ist Idefix der perfekte Begleiter für überzeugte Singles.

Er würde sich sogar mit den Daltons anfreunden: der großnasige Rantanplan Bild: Falcom

Hab‘ ich was falsch gemacht?

Typ Drei: der treu-doofe Rantanplan. Der Gefängnishund, dem in der Comic-Verfilmung „Die Daltons gegen Lucky Luke“ nur wenige Auftritte vergönnt sind, gilt als dümmer als sein eigener Schatten. Er denkt vor allem an eines: Essen. Dass er so seinem Besitzer Lucky Luke selten eine Hilfe im Kampf gegen Verbrecher ist, verwundert kaum.

Wenn man sich aber erst einmal an den naiven Rantanplan gewöhnt hat, möchte man ihn nicht mehr missen - so unbekümmert wie er tapst eben kein anderer Hund durch die Gegend. Das ideale Tier für alle, die von Tollpatschigkeit gerührt sind und zum Helferkomplex neigen.

So lässig wie Mops Frank raucht kein zweiter Hund Zigarre Bild: Columbia Tristar

Coole Sau

Typ Vier: die Diva Frank. Der Mops ernährt sich ausschließlich von Quellwasser und zartem Geflügel und ist im Flugzeug in der Business Class zu finden. Nebenbei ist Frank der unumstrittene Höhepunkt der Science-Fiction-Komödie „Men in Black 2„.

Frank, dessen bürgerlicher Name Mushu ist, hat sich seinen Promi-Status hart erarbeitet: Er absolvierte die ruhmreiche Animal Actors of Hollywood Ranch - um danach, stilvoll in Frack und Krawatte gekleidet, an der Seite von Stars wie Tommy Lee Jones und Will Smith zu glänzen. Einzige Schwäche: seine Eitelkeit. Da der Mops nicht mehr der Jüngste ist und seine Haare langsam grau werden, trägt er im Film stets einen Hauch von Mascara.

Frank alias Mushu überzeugt durch Stil - hat aber als echter Hollywood-Schauspieler ein Problem mit dem Älterwerden. Wer ihm den nötigen Zuspruch gibt, wird im Gegenzug mit einem hohen Glamour-Faktor belohnt. Ein echter Glückstreffer für Leute, die mit ihrem Hund für Aufsehen sorgen möchten.

Die Charakter-Dogge, die niemanden beeindrucken will: Bombón Bild: Alamode

Ich bin ich

Typ Fünf: der imposante Bombón. Die argentinische Dogge ist optisch ein echtes Prachtexemplar und verfügt über großes Zuchtpotential. Damit eröffnet der Hund seinem Herrchen, dem arbeitslosen Mechaniker Juan, völlig neue Perspektiven. Gleichzeitig aber hat Bombón einen äußerst eigenwilligen Charakter und zeigt Zuneigung eher zurückhaltend.

Seine große Qualität ist Ehrlichkeit - während andere Filmhunde oft eine übertrieben idealisierte Beziehung zu ihrem Besitzer vortäuschen, ist Bombón einfach nur er selbst. Dass ihn gerade diese Eigenheit liebenswert macht, realisiert nicht jeder sofort. Bombón ist somit ein klarer Fall für all diejenigen, die an Liebe auf den zweiten Blick glauben.

So, liebe Leser, nun müssen Sie sich entscheiden: Welchen Hund hätten Sie gern?

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