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Leben & Werk

Er strahlt eine unerschütterliche Ruhe und eine natürliche Autorität aus, die von seiner massiven Erscheinung und der sonoren Stimme herrühren. Tom Wilkinson ist als Fabrikarbeiter wie als General, als Familienvater wie als Pfarrer, als Pate wie als Theaterfinanzier, als Kaufmann wie als Erfinder gleichermaßen glaubwürdig. Seine Familie stammt von weit zurückreichenden Reihe kanadischer Bauern ab, die aus wirtschaftlicher Not nach England zurückkehrten, wo Wilkinson 1948 in Leeds, West Yorkshire geboren wurde.

Wilkinson studierte an der University of Kent in Canterbury und schloss in Englischer und Amerikanischer Literaturwissenschaft ab. Er wandte sich dem Film zu und spielte in über 30 Filmen Nebenrollen („Wetherby“, „Im Namen des Vaters“), bis ihm 1997 in der Brit Comedy „The Full Monty - Ganz oder gar nicht“ als arbeitsloser Malocher Gerald, der mit Freunden eine Strip-Show aufzieht, an der Seite von Robert Carlyle der Durchbruch gelang. Seither ist Wilkinson in zeitgenössischen Dramen so zu Hause wie in Kostümfilmen, in letzteren etwa als General in „Der Patriot“, als zorniger Vater des Geliebten von Oscar Wilde in „Oscar Wilde“, als Geldgeber für die Theaterproduktionen in der Oscar-gekrönten Komödie „Shakespeare in Love„, als sanfter Playboy und Millionär Tuppy in der auf Oscar Wildes „Lady Windermeres Fächer“ basierenden Gesellschaftskomödie „Good Woman - Ein Sommer in Amalfi“ sowie als Lord in der Oscar-Wilde-Adaption „Ernst sein ist alles“. In allen Fällen konnte der auch als Bühnenschauspieler gefragte Mime auf entsprechende Theatererfahrungen zurückgreifen.

Wilkinson bereicherte das Genrekino als Pate Carmine Falcone im fünften Batman-Epos „Batman Begins“ und als Pfarrer, der an einer Teufelsaustreibung scheitert, im Horrorfilm „Der Exorzismus von Emily Rose„. Er gab den verrückten Erfinder Dr. Howard Mierzwiak, der in der skurrilen Komödie „Vergiss mein nicht!“ mit dem Löschen von Erinnerungen experimentiert.

Zu seinen herausragenden Leistungen gehört der Familienvater Dr. Matt Fowler in „In the Bedroom„, der nicht mit dem Totschlag an seinem Sohn fertig wird und zu einer aus der Verzweiflung einer Ehekrise heraus geborenen Mordtat schreitet. Dafür wurde Wilkinson 2002 mit einer Oscar-Nominierung geehrt.

2005 verkörperte Tom Wilkinson in dem Melodram „Geliebte Lügen“ fesselnd den Anwalt James, der völlig in seinem Verhaltenscodex erstarrt ist und den Zerfall seiner Ehe nicht wahrnehmen kann. 2006 stellte er in „Der letzte Kuss“ seinen Schwiegersohn in spe zur Rede, und nach einem Kurzauftritt in Woody AllensCassandra’s Dream“ durfte er sich über eine zweite Oscar-Nominierung 2008 freuen. Als Staradvokat Arthur Edens in „Michael Clayton“ sucht er sein eigenes Eden, indem die Seite wechselt und droht, einen wichtigen Mandanten der Kanzlei hochgehen zu lassen.

Wilkinson ist seit 1988 mit der Theaterschauspielerin Diana Hardcastle verheiratet, die mit ihm in „Good Woman“ (Lady Plymdale) spielt. Das Paar hat zwei Kinder.

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