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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler, Serienstar, Produzent und Golden-Globe-Preisträger. Als spitzbübischer Privatdetektiv und Vietnamveteran Thomas Magnum, der im roten Ferrari mit Flatterhemd, Baseballkappe und Schnauzbart auf Hawaii ermittelt, wurde Tom Selleck in der Serie „Magnum, P.I.“ zum Weltstar. Der attraktive, charismatische und 1,93-Meter-Mann Selleck hatte sich ein Jahrzehnt mit Nebenrollen durchgeschlagen, musste wegen „Magnum“ die Hauptrolle im ersten „Indiana Jones“-Abenteuer absagen, spielte in Komödien, Western, SF-Thrillern und Abenteuerfilmen, blieb aber TV-Serien verbunden. Seit 2005 spielt er die Hauptrolle in den von ihm selbst produzierten Verfilmungen der Romane von Robert B. Parker um „Jesse Stone“, den alkoholkranken Polizeichef der Kleinstadt Paradise, Massachusetts, der unter der Scheidung von seiner Frau leidet. 2010 war Selleck im Kino als grummeliger Kontrollfreak, Waffennarr, Vater von Katherine Heigl und Schwiegervater von Ashton Kutcher in der Action-Komödie „Kiss & Kill“ zu sehen.

Tom Selleck wurde 1945 in Detroit, Michigan geboren, studierte nach Abschluss der High School am Beverly Hills Playhouse und wurde von Mae West für den Erotik-Film „Myra Breckinridge“ (1970) entdeckt, wo er mit Ex-Bond Timothy Dalton zu den „Studs“ gehört. Bis 1980 sah man Selleck in Einzelfolgen von Serien („Die Straßen von San Francisco„, „Rockford“) und Filmen wie „Die Schlacht um Midway“ und „Coma“. „Magnum“ (CBS, 161 Episoden, ein Pilotfilm in Spielfilmlänge, sieben Zweiteiler, 146 Einzelepisoden, 43 von Selleck produziert) prägte wie keine andere Serie vor „Miami Vice“ die TV-Krimilandschaft und sorgte dank Magnums ironischer Erzählkommentare, schwieriger Klienten, cooler Freunde, taffer Frauen, mysteriöser Fälle, dem Vietnamtrauma und den Running Gags mit dem Magnum-Higgins-Krieg auf Robin Masters‘ Anwesen, dafür, dass Selleck zum Star avancierte.

Selleck spielte in den 80er-Jahren im Abenteuerfilm „Höllenjagd ans Ende der Welt“, dem Outback-Western „Quigley, der Australier“, dem „Matrix“-Vorläufer und SF-Thriller „Runaway - Spinnen des Todes“ und als Juwelendieb in „Lassiter“. Nach „Magnum“ feierte er Erfolge mit Familienkomödien („Noch drei Männer, noch ein Baby“, Sequel „Drei Männer und eine kleine Lady„), spielte im Road Movie „Pick Up“ und als Baseball-Veteran in Japan in „Mr. Baseball„. Als TV-Reporter drückt er in „In & OutKevin Kline einen (für MTV Movie Award nominierten) Kuss auf. Danach war Selleck wieder in Serien zu sehen, als Freund von Courteney Cox in „Friends“ (1996, acht Folgen), in „The Closer“ (1998, sechs Folgen), „Boston Legal“ (2006, vier Folgen) und „Las Vegas“ (2007, 19 Folgen).

Tom Selleck war für „Magnum“ je sieben Mal für Emmy Award und Golden Globe nominiert, erhielt die Auszeichnungen 1984 und 1985. Er gewann vier Mal den People’s Choice Award. Für den Einsatz in Western („Crossfire Trail„, „Monte Walsh“, „Last Stand at Sabre River“) wurde er mit dem Western Heritage Award ausgezeichnet.

Selleck war Gesicht der Revlon-Marke Chaz Cologne und als Nichtraucher der Salem Man. Er ist Fan des Baseballteams Detroit Tigers.

Von 1970-1982 war Selleck mit Model Jacqueline Ray verheiratet, deren Sohn er adoptierte. Er ist seit 1987 mit Schauspielerin Jillie Mack verheiratet, mit der er eine Tochter hat. (geh)

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