Tom Petty

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Leben & Werk

Die Londoner Times schrieb einst, seine Karriere sei „eine der großen Erfolgsgeschichten dieser Musikergeneration“: Tom Petty hat in den rund dreißig Jahren seines Schaffens Höhen und Tiefen durchlebt. Unter dem bürgerlichen Namen Thomas Earl Petty am 20. Oktober 1952 in Gainesville, Florida, geboren, zieht es den Sänger und Gitarristen nach ersten Gehversuchen mit der Highschool-Band Epics und später als Mitglied der regional bekannten Mudscratch nach Los Angeles. Dort arbeitet er zunächst als Sessionmusiker und Songschreiber, knüpft Kontakte zu Labels und Produzenten. Gemeinsam mit Mike Campbell (Gitarre), Benmont Tench (Keyboards), Ron Blair (Bass) und Stan Lynch (Schlagzeug) gründet Petty 1976 die Band Tom Petty & The Heartbreakers. Das 1976 veröffentlichte, selbstbetitelte Debütalbum stößt zunächst auf wenig Interesse. Nach einer erfolgreich absolvierten Tournee im Vorprogramm von Nils Lofgren wird die Single „Breakdown“ Ende 1977 jedoch zu einem Charterfolg. Vertragliche Unstimmigkeiten bringen die Karriere nach Erscheinen von „You’re Gonna Get It“ 1978 kurzfristig ins Stocken, doch von 1979 an (LP „Damn The Torpedos“) zeigt die Erfolgskurve des dünnen blonden Musikers ungebremst nach oben. Mit schnörkellosem Gitarrenrock uramerikanischer Machart liefert Petty regelmäßig Platinerfolge ab. Mitte der Achtziger hat die Musik zwischen Dylan, Springsteen und Jackson Browne jedoch deutlich an Schubkraft verloren. Dass Petty samt seinen Hertbreakers in der Versenkung verschwindet, verhindert Altmeister Bob Dylan, der die Gruppe 1986 für sein Vorprogramm engagiert. Zwei Jahre später gelingt Petty als Mitglied der Supergroup The Traveling Wilburys, der neben Bob Dylan auch George Harrison, Roy Orbison und Jeff Lynne angehören, ein weltweiter Erfolg. 1989 wird sein Song „Free Falling“ von seinem ersten, von Lynne produzierten Soloalbum „Full Moon Fever“ zu einem Hit, der monatelang nicht mehr aus den Radioprogrammen wegzudenken ist. Mit „Into The Great White Open“ – wieder mit den Heartbreakers im Rücken – legt Petty 1991 einen würdigen Nachfolger vor. Die nächsten Alben, „Wildflowers“ (1994, solo) und „She’s The One“ (1996, mit den Heartbreakers) lässt er von Rick Rubin produzieren. 1999 erhalten die Heartbreakers einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Nach weiteren Veröffentlichungen mit seiner Band legt der seit 1981 mit insgesamt 16 Grammies ausgezeichnete Musiker 2006 wieder ein Solo-Werk vor: „Highway Companion“.

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