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Jonze und die wilden Kerle

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© Kurt Krieger

Sein Name steht für schräges Kino, brilliante Videoclips und kultigen TV-Trash. Hollywood-Querkopf Spike Jonze hat einige Spezialgebiete - bald zählt auch das Genre „Kinderfilm“ dazu.

Wilder Kerl unter wilden Kerlen: Spike Jonze Bild: Kurt Krieger

Er zeichnet für die Comedy-Juwele „Being John Malkovich“ und „Adaption“ verantwortlich, hat geniale Musikvideos für die Beastie Boys, R.E.M., Björk und Fatboy Slim inszeniert und den MTV-Kult „Jackass“ aus der Taufe gehoben. Kein Frage, Spike Jonze mangelt es nicht an Talent und Kreativität - ob er allerdings in der Lage ist, einen Kinderfilm zu realisieren, der die milchgesichtige Zielgruppe nicht panikerfüllt aus den Kinosälen jagt, bleibt abzuwarten.

Vorgeschichte hin, Zweifel her - Universal scheint vollstes Vertrauen in den „etwas anderen“ Regisseur zu haben. Denn: Der Studio-Riese hat Jonze mit einer Adaption des Kinderbuch-Klassikers „Wo die wilden Kerle wohnen“ beauftragt.

Die Vorlage des US-Amerikaners Maurice Sendak erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen, der in seinen Träumen eine phantastische Welt voller exotischer Kreaturen besucht, in der er zum König gekrönt wird. Das Bilderbuch wurde erstmals 1963 veröffentlicht und avancierte schnell zum absoluten Kinderzimmer-Hit. Auch heute erfreut sich „Wo die wilden Kerle wohnen“ noch immer großer Beliebtheit.

Knoxville und Co. als wilde Kerle?

Über die bereits länger geplante Verfilmung ist bislang noch wenig bekannt. Die ursprüngliche Idee von Universal, das Buch als Zeichentrick oder CGI-Movie in die Kinos zu bringen, wurde allerdings wieder verworfen: Jonze wurde mit einer Live Action-Adaption beauftragt.

Man darf sich also auf einige Überraschungen gefasst machen - Jonze-Fans hoffen schon jetzt, dass er die „Jackass“-Chaoten um Johnny Knoxville als „Wilde Kerle“ engagiert. Allzu weit vom Original wird er sich jedoch nicht enfernen können: Der Regisseur wird von einer vierköpfigen Produzenten-Riege „beobachtet“, der unter anderem Tom Hanks und Maurice Sendak höchstpersönlich angehören.

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