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Hollywood-Protest wird stärker: Tom Cruise gibt drei wichtige Preise zurück

Hollywood-Protest wird stärker: Tom Cruise gibt drei wichtige Preise zurück
© IMAGO / Cinema Publishers Collection

Die Kritik an der Hollywood Foreign Press Association (HFPA) wächst weiter und immer mehr Stars rufen zum Boykott auf. Schauspieler Tom Cruise gibt deshalb seine Golden Globes zurück.

Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 03.07.1962 in Syracuse, New York  USA
  • Berufe: Schauspieler, Producer, Sprecher, Regisseur, Drehbuchautor

Die Hollywood Foreign Press Association (HFPA) besteht aus mehreren ausländischen Filmjournalist*innen und richtet jedes Jahr die Golden Globes aus. Nun steht die Organisation allerdings massiv in der Kritik, denn der Vereinigung wird Rassismus, Diskriminierung und Korruption vorgeworfen. Zahlreiche Stars und Konzerne wie Netflix und Amazon Studios rufen zum Boykott auf und wollen nicht mehr mit der HFPA zusammenarbeiten. Schauspieler Tom Cruise macht nun den ersten Schritt und setzt ein Zeichen.

Wie Deadline berichtet, soll der „Mission Impossible“-Star seine gesamten gewonnen Golden Globes an die HFPA zurückgeschickt haben. Tom Cruise erhielt die Trophäen für seine Performances in „Geboren am 4. Juli“, „Jerry Maguire“ und „Magnolia“. Bislang ist Cruise der einzige, der die berühmten Preise zurückschickte, doch mit statuierten Exempel könnten nun weitere Stars folgen.

Welche großartigen LGBT-Werke ihr euch unbedingt anschauen solltet, erfahrt ihr in diesem Video:

Hintergründe zum Boykott der HFPA

Die HFPA wurde schon im Vorfeld stark dafür kritisiert, dass sie keine Schwarzen Mitglieder aufnimmt und es schlichtweg an Diversität fehlt. Zudem sollen bei Pressekonferenzen wiederholt sexistischen Fragen gestellt worden sein, wie Scarlett Johansson und WarnerMedia bestätigen. Deshalb verlangen etliche Vertreter*innen aus der Branche, dass die HFPA dringend reformiert werden müsste.

Die Organisation kündigte kürzlich an, Änderungen vorzunehmen und will dieses Jahr 20 neue Mitglieder aufnehmen, die vorrangig Afroamerikaner*innen sind. Insgesamt gibt es aktuell knapp 90 Mitglieder, doch auch hier will der Verband nachbessern und die Anzahl der Vertreter verdoppeln. Zudem sollen weitere Richtlinien folgen, beispielsweise neue Reglungen bei Einladungen zu Filmevents.

Vielen reicht diese Reform weiterhin nicht aus, denn die neuen Regeln sind nicht für alle verbindlich und außerdem würden sie erst Ende dieses Jahres gelten. Damit würde es auch keine großen Auswirkungen auf die kommenden Golden-Globe-Nominierungen geben. Durch die Aktion von Tom Cruise könnten aber weitere Stars folgen und damit würde der Druck auf die HFPA wachsen.

Tom Cruise ist besonders für seine „Mission Impossible“-Reihe bekannt. Wie gut ihr die Action-Filme kennt, könnt ihr hier testen:

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