Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. Todd Phillips

Todd Phillips

Producer • Regisseur • Drehbuchautor
Bilderstrecke starten(14 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Todd Phillips

Leben & Werk

Als Regisseur und Drehbuchautor der „Hangover“-Trilogie war Phillips besonders Fans von Komödien ein Begriff. Dass er noch sehr viel mehr zu bieten hat, stellt er spätestens mit seinem „Joker“-Solofilm unter Beweis. Die düstere Comic-Verfilmung ist 2020 für insgesamt elf Oscars nominiert.

Amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Wie sein Kollege Judd Apatow veränderte Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Todd Phillips die amerikanische Filmkomödie seit 2000 von Grund auf und bewies, dass schrille, schräge, abgefahrene und mit „schmutzigen Dialogen“ über Sex angereicherte Farcen und Possen keine schlechten Filme, sondern gute Komödien und Kassenerfolge sein können. Seine „Hangover„-Trilogie (2009/2011/2013) über den außer Kontrolle geratenen Junggesellenabschied von vier Freunden, die im ersten Teil in Las Vegas, im zweiten Teil in Bangkog und im dritten wieder in Las Vegas landen, gehören zu den erfolgreichsten, in den USA mit einem R (für Restricted) versehenen Komödien aller Zeiten. Der erste Teil, der mit 35 Mio. Dollar ein bescheidenes Budget aufwies, spielte weltweit über 467 Mio. Dollar, der zweite über 586 Mio. Dollar. Phillips sieht im „Hangover“-Film „mein Star Wars“. Die als „Wolfsrudel“ auftretenden Hauptdarsteller Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifiannakis und Justin Bartha freundeten sich während der Dreharbeiten an.

1970 in Brooklyn als Todd Bunzl geboren, wuchs Phillips in New York City auf und brach sein Studium an der New York University ab, um seinen Dokumentarfilm „Hated“ über den Tod des Punkrockers GG Alin, der 1993 an einer Überdosis Heroin starb, zu vollenden. Auf „Hated“ folgte 1998 die Dokumentation „Frat House“ über das Leben in Studentenverbindungen und 2000 die Doku „Bittersweet Motel“ über die 1993 gegründete Rockband Phish.

In jenen Jahren freundete sich Philipps mit Apatow und den Schauspielern Ben Stiller und Seann William Scott an, was ihn zur Regie von Filmkomödien führte, die als Buddy Movies teils ungewöhnliche Wege beschreiten. „Road Trip“ (2000) profitierte von der zeitgleich erfolgreichen „American Pie„-Reihe, während „Old School“ (2003, mit Will Ferrell) sich über das Studentenleben und die Sehnsucht scheinbar erwachsener Männer nach ihren wilden Jahren lustig machte. Mit „Starsky & Hutch“ (2004, mit Ben Stiller und Owen Wilson) griff Phillips auf die erfolgreiche TV-Serie aus den 70er Jahren zurück. Nach den Misserfolg von „Der Date Profi“ (2006) dauerte es drei Jahre, bis mit „Hangover“ die Supererfolge einsetzten und Phillips zu einem der reichsten Produzenten der USA machten. 2010 inszenierte er die Tragikomödie „Stichtag“ mit Robert Downey Jr. und Galifiannakis als ungleiches Paar im Road Movie, 2012 produzierte er „Project X“, Komödie über eine Facebook-Party, die sich in eine Katastrophe verwandelt.

Phillips hat in fast allen seiner Filme Cameo-Auftritte, so als Mann im Bus in „Road Trip“, Mann an der Tür in „Old School“, drogenrauchender Zimmergenosse von Juliette Lewis in „Stichtag“ und „Mr. Creepy“ in der „Hangover“-Trilogie.

 

2019 wagte sich Phillips auf neues Terrain: Er übernahm Regie und Drehbuch des düsteren „Joker“-Solofilms mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle. Die etwas andere Comic-Verfilmung rief zwar gemischte Reaktionen hervor, erhielt aber beachtliche Kritiken. Der Film geht mit elf Nominierungen ins Rennen um die begehrten Academy Awards, für Phillips ist es die zweite Oscar-Nominierung.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare