Tobias Ineichen

Regisseur • Drehbuchautor
Tobias Ineichen Poster

Leben & Werk

Tobias Ineichen begann seine Karriere als Dokumentarfilm-Regisseur, bevor er sich als ausgezeichneter Krimi-Regisseur einen Namen machte. Sein erster Kino-Spielfilm, „Clara und das Geheimnis der Bären„, aus dem Jahr 2012 ist dagegen ein Abenteuer-Film für die ganze Familie.

Tobias Ineichen wurde am 18. Mai 1964 in Luzern in der Schweiz geboren. Von 1986 bis 1990 studierte er an der Ecole Supérieure D’Art Visuel (ESAV) in Genf und nahm an Regie- und Drehbuchseminaren unter anderem mit Raoul Ruiz, Alain Tanner, Robert Kramer, Ken Jacobs, Johan van der Keuken und Suso Cecchi d’Amico teil. 1990 schloss er das Studium mit seinem Diplomfilm „Le Découpage“ ab, der auch auf dem Filmfestival von Locarno lief. Seit 1991 arbeitet der Schweizer als freier Regisseur und inszenierte verschiedene Kurz- und Dokumentarfilme, TV-Spots, -Serien und -Filme in der Schweiz und in Deutschland. Darunter sein erster Langspielfilm, der TV-Thriller „Dilemma“ (2002), die mehrfach ausgezeichnete „Tatort“-Folge „Schneetreiben“ (2005) sowie die ebenfalls prämierten Fernsehfilme „Sonjas Rückkehr“ (2006) und „Jimmie“ (2007). Zu seinen aktuelleren TV-Projekten zählen außerdem zwei Fälle des neuen „Tatort“-Teams aus der Schweiz, „Skalpell“ (2011) und „Väterpflichten“ (2012). Außerdem realisierte Ineichen mit dem Abenteuer-/Mystery-Film „Clara und das Geheimnis der Bären“ in den Schweizer Bergen seinen ersten Kinospielfilm und zugleich seinen ersten Film für Kinder und Jugendliche. Der Film feierte im September 2012 auf dem Internationalen Kinderfilmfestival Lucas in Frankfurt am Main Premiere.

Tobias Ineichens Filme „Sonjas Rückkehr“ und „Jimmie“ wurden jeweils mit einem Prix Swissperform in der Kategorie „Bester Schweizer Fernsehfilm“ ausgezeichnet. Der Regisseur lebt in Zürich.

Filme und Serien

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