Tina Turner

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Leben & Werk

Die „Großmutter des Pop“ könnte gut zur ersten Urgroßmutter im Musikgeschäft werden, denn Tina Turner (bürgerlich Annie Mae Bullock) lässt sich auch durch mehrfache Abschiedstourneen nicht vollständig von der Bühne vertreiben. 1939 wurde die spätere Rockröhre in Brownsville, Tennessee, geboren und wurde in den späten Fünfzigern zunächst im Duo mit ihrem Mann Ike Turner als Ike & Tina Turner zum begehrten Rhythm’n’Blues-Act. Der Erfolg des Ehepaares dauerte bis in die Siebziger hinein an, da sich auch die Hippie-Generation für die heiße Mixtur aus Rock, Soul und knisternder Bühnenerotik begeisterte. Privat indes durchlebte Tina eine wahre Hölle. Als sie 1978 von ihrem Ehemann Ike geschieden wurde, beschrieb sie die Beziehung als Tortur. Sie hatte die Kosten des Verfahrens zu tragen, wurde mittellos, lebte von Sozialhilfe. Mit eine halben Million Dollar Schulden im Nacken traf sie 1979 auf den australischen Promoter Roger Davies, der ihr anbot, die ins Stocken geratene Karriere wieder in Schwung zu bringen. Man wagte den Neubeginn im großen Stil: Zur Einstands-Show im New Yorker Ritz wurden von Mick Jagger und Andy Warhol bis Robert De Niro und Diana Ross sämtliche Größen des Showgeschäfts geladen. Es folgte eine Tournee im Vorprogramm der Rolling Stones. 1984 zementierte das (maßgeblich unter der Federführung von Mark Knopfler entstandene) Album „Private Dancer“ endgültig Tinas Status als wiedererstandene Pop-Ikone. Die Single „What’s Love Got To Do With It“ verkaufte sich weltweit über zehn Millionen mal und führte international sämtliche Hitparaden an. Seit ihrem letzten Nummer-eins-Erfolg „A Fool In Love“ waren 24 Jahre vergangen! Tina Turner wurde der Grammy verliehen, sie heimste Preise von „bester Song des Jahres“ bis „beste weibliche Gesangsdarbietung“ ein. Die gereifte Rocklady schaffte es auch mit der 1986 entstandenen Produktion „Break Every Rule“ international auf die ersten Plätze. An ihrem fünfzigsten Geburtstag redete Tina erstmals davon, aufzuhören, und kündigte im selben Atemzug eine Welttournee an. 1991 wurde sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, gemeinsam mit Ehemann Ike, der allerdings zu dieser Zeit im Gefängnis saß (Tina nahm an der Festivität nicht teil). 1993 kam der Film „What’s Love Got To Do With It“ mit Angela Bassett in der Hauptrolle in die Kinos, der jedoch von Tinas Leben, vor allem von der Ehe mit Ike, eher ein Zerrbild zeigte. 1995 sang Tina den Titelsong zum James-Bond-Streifen „Golden Eye“. Inzwischen tritt sie ein wenig langsamer, aber die Gerüchte vom Ruhestand glaubt sowieso keiner mehr. 2004 erscheint die CD „All The Best“.

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