Timothy Olyphant

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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Charmanter charismatischer Bösewicht mit sanften Gesichtszügen und stechendem Blick, begann Timothy Olyphant seine Karriere als Mörder in „Scream 2“, spielte die unterschiedlichsten Rollen und war als Sheriff eine Hauptfigur von „Deadwood„, der besten TV-Westernserie aller Zeiten. Der Durchbruch im Kino gelang ihm 2007 als Gegenspieler von Bruce Willis in „Stirb langsam 4.0„, wo er als Sicherheitsexperte die Infrastruktur des Landes lahm legt, und als Verkörperung des kahlköpfigen Videogame-Killers „Hitman“ mit dem Strichcode im Nacken. Olyphant pendelt zwischen TV-Serien („Damages„, „Justified„) und Kinofilmen und ist 2010 im Remake von George A. Romeros Horror-Klassiker „The Crazies“ als Sheriff mit seiner schwangeren Frau (Radha Mitchell) und zwei Freunden vor Infizierten und Militärs auf der Flucht.

Timothy David Olyphant (sprich: Olu-fint) wurde 1968 in Honolulu auf Hawaii geboren, wuchs in Modesto, Kalifornien auf, wo er die High School besuchte und als Schwimmer an den US-Meisterschaften über 200 Meter teilnahm. Er studierte Kunst und Theaterwissenschaften an der University of Southern California in Los Angeles und zog nach dem Abschluss nach New York, wo er Theater spielte und für die Titelrolle von „The Monogamist“ den Theatre World Award erhielt. 1996 debütierte er in einer Nebenrolle der Filmkomödie „Der Club der Teufelinnen“ (mit Bette Midler, Diane Keaton, Goldie Hawn und Sarah Jessica Parker). Auf Danny Boyles Komödie „Lebe lieber ungewöhnlich“ (mit Ewan McGregor), folgten der von seiner Partnerin erschossene junge Mörder in Wes Cravens „Scream 2“ (1997), der gelinkte böse Bube Todd in der in der Underground-Szene von L.A. spielenden Tragikomödie „Go“ (1999) und der schwule Fotograf in der romantischen Komödie „Der Club der gebrochenen Herzen“ (2000). Olyphant war Sexfilmproduzent in „The Girl Next Door“ (20034), Geliebter von Jennifer Garner in der Tragikomödie „Lieben und lassen“ (2006), Elitesoldat mit Metallplatte im Kopf und Partner von Milla Jovovich im Horror-Thriller „A Perfect Getaway“ (2009) und morphiumsüchtiger Bankräuber in der kanadischen Komödie „High Life“ (2009).

Seinen ersten TV-Auftritt hatte Olyphant als Carries Lover Sam in der Episode „Im Tal der Mittzwanziger“ in der ersten Staffel von „Sex and the City“ (1998). Einen Triumph konnte er als guter Sheriff und Eisenwarenhändler Seth Bullock in der innovativen Western-Serie „Deadwood“ (HBO, 2004-2006) verbuchen, die zeigt, wie dreckig und düster der Wilde Westen wirklich war. In der zweiten Staffel der Justizserie „Damages – Im Zentrum der Macht“ (2007) dabei, spielte Olyphant 2010 in der nach Romanen von Elmore Leonard konzipierten Serie „Justified“ die Hauptrolle von US Deputy Marshall Rayland Givens, der eine äußerst eigenwillige Rechtsvorstellung vertritt.

Timothy Olyphant wurde 2000 für „Go“ mit dem Young Hollywood Award als Bester Schurke ausgezeichnet und war für „Deadwood“ mit dem Ensemble für den Screen Actors Guild Award nominiert.

Seit 1991 ist Olyphant mit Alexis Knief verheiratet, mit der er drei Kinder hat und in Kalifornien lebt.

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