Tim Wilde

Schauspieler
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Leben & Werk

Tim Wilde spielte Ende der 1990er-Jahre in Filmen wie „Der Campus“, „Erkan und Stefan“ und „Liebesluder“ erste Kinorollen. 2008 hatte er in der Gauner-Komödie „Ossi’s Eleven“ als Oswald „Ossi“ Schneider seine erste Kino-Hauptrolle.

Geboren wurde Tim Wilde am 20. Februar 1969 in Stralsund in der ehemaligen DDR. Wilde erlernte zunächst den Beruf des Heizungsmonteurs. Bevor er Schauspieler wurde, hielt er sich mit diversen Gelegenheitsjobs über Wasser. Seine Ausbildung zum Schauspieler absolvierte Wilde schließlich an der Berufsfachschule für Schauspielkunst F. Kirchhoff in Berlin. Sein Kinodebüt gab er 1998 in Sönke Wortmanns „Der Campus“. Danach folgte die erste Zusammenarbeit mit Michael „Bully“ Herbig im Film „Erkan und Stefan“ (1999). Wenig später gehörte Wilde zum Cast von Detlev Bucks „Liebesluder“. In Bully Herbigs Kino-Erfolg „Der Schuh des Manitu“ (2000) verkörperte er den Ganoven John und auch in Herbigs „(T)Raumschiff Surprise – Periode I“ war er wieder mit von der Partie. Weitere Kinofilme mit Tim Wilde in Nebenrollen sind unter anderem Lenard Fritz Krawinkels Komödie „Sumo Bruno“ (2000), Matthias Dinters Horror-Komödie „Die Nacht der lebenden Loser“ (2004), sowie Teil I und II der „Wilde Kerle“-Reihe (2003 und 2005). 2008 war Wilde in seiner ersten Kino-Hauptrolle als Oswald „Ossi“ Schneider in Oliver Mielkes Krimi-Komödie „Ossi’s Eleven“ zu sehen. Weitere Nebenrollen folgten in Mike Marzuks Jugendfilm „Sommer“, Til Schweigers Ritter-Klamauk „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“ (beide 2008) sowie Cyrill Boss‘ und Philipp Stennerts „Jerry Cotton“. Daneben war der gebürtige Stralsunder in zahlreichen Fernsehproduktionen zu sehen. Feste Serienrollen hatte Wilde in der Sitcom „Anitas Welt“ (1998), „Jets – Leben am Limit“ (1999), „Sinan Toprak ist der Unbestechliche“ (2001 bis 2002) als Pathologe Ewald Bucher sowie als Bruder Quintus in „Lasko – Die Faust Gottes“ (2009). Hinzu kamen Episodenhauptrollen in vielen populären Krimi-Reihen wie „Bella Block“, „Tatort“, „Doppelter Einsatz„, „Wolffs Revier“ und „Stubbe“. Zu seinen aktuellsten Fernseharbeiten zählt die Echtzeit-Krimi-Serie für Kinder „Allein gegen die Zeit„, in der er 2010 den Gangster-Boss Max Forck mimte.

Tim Wilde lebt zurzeit in Berlin. (ut)

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