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Ein Hippie im Rampenlicht

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© Kurt Krieger

Erster Bärenalarm in der Hauptstadt und anregende Gespräche.

Daniel Day-Lewis im Hippie-Look © Kurt Krieger

Fünf Tage vor Ende des Festivals gab es am gestrigen Abend die erste große Berlinale-Auszeichnung. Im Rahmen der Panorama-Premiere des Films „The Ballad of Jack and Rose“ erhielt der irische Schauspieler und dreifache Oscargewinner Daniel Day-Lewis im glamourösen Zoo Palast die Berlinale Kamera.

Die Berlinale Kamera ist eine Auszeichnung für Filmpersönlichkeiten oder -institutionen, denen sich die Internationalen Filmfestspiele Berlin besonders verbunden fühlen. Regie führte übrigens seine Ehefrau Rebecca Miller, die Stieftochter des vergangene Woche verstorbenen Dramatikers Arthur Miller.

Setzte ihren Mann in Szene: Rebecca Miller © Kurt Krieger

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13 Jahre nach „Keinohrhasen“: Das machen Til Schweigers Töchter heute

Im Namen des Vaters

Lange war nicht klar, ob Lewis von seiner Frau begleitet nach Berlin reisen würde, aber dann habe Frau Miller sich doch entschlossen „zu tun was ihr Vater gewollt hätte“, so Panorama-Chef Wieland Speck.

Day-Lewis, der zuletzt 2003 mit Martin Scorseses Film „Gangs of New York“ auf der Berlinale zu Gast war, spielt in seinem neuen Film einen ewigen Hippie. Und so erschien er auch zur Premiere: mit langen Locken und Rauschebart. Ein ungewohnter Anblick, wenn man bedenkt, dass Daniel Day-Lewis in den 80ern zu den 50 schönsten Männern der Welt gewählt wurde…

Aber die Zusammenarbeit mit seiner Frau scheint ihm gut gefallen zu haben: „Es war eine tolle Zusammenarbeit und Möglichkeit. Vor allem konnten wir viele Details auf diesem Wege schon vor Drehbeginn absprechen“, so Lewis. Als Rebecca Miller vor bereits neun Jahren Daniel das Projekt vorstellte, kannten sich die beiden noch nicht einmal - ein Jahr später waren sie verheiratet. So schnell kann’s gehen!

Wahlberliner Christian Petzold kann auf einen Bären hoffen © Kurt Krieger

Zierliche Gespenster in Berlin

Und noch ein weiterer Film feierte am gestrigen Dienstagabend glamouröse Premiere im Berlinale Palast: Der zweite deutsche Wettbewerbsbeitrag „Gespenster“ von Christian Petzold („Wolfsburg„) mit Julia Hummer, Sabine Timoteo und Benno Fürmann in den Hauptrollen.

Der Film erzählt Geschichte einer Frau, deren Tochter entführt wurde, und die glaubt, in einer Streunerin Jahre später die Verschwundene zu erkennen. Eine sensible Studie über die Hoffnung, die nie stirbt. Ein trauriger, langsamer Film, der den Zuschauer in einer nachdenklichen Stimmung zurücklässt. Unter Kritikern wird „Gespenster“ aber bereits heute beste Bärenchancen prophezeit. Da heißt es Daumen drücken.

Sabine Timoteo und Julia Hummer aus „Gespenster“ © Kurt Krieger

Dinner-Verträge

Und während die Jungstars feierten, zog man sich an anderer Stelle zu anregenden Gesprächen in den altehrwürdigen Journalistenclub in der 19. Etage des Springer Hochhauses zurück.

Wie in jedem Jahr luden Film-Finanzier David Groenewold und Schauspieler Thomas Heinze zu ihrem exklusiven Dinner - sicherlich eine der begehrtesten Einladungen des gesamten Festivals.

Unter Ausschluss jeglicher Pressevertreter und Fotografen speisten in trauter Geselligkeit 190 handverlesene Gäste. Unter ihnen sämtliche Filmverleih-Bosse, Regisseure, Produzenten, Schauspieler wie Til Schweiger, Jürgen Vogel, Heike Makatsch, Diana Ampft, Alexandra Neldel, Catherine Flemming und natürlich unser Berliner „Party-Bürgermeister“ Klaus Wowereit.

Ein wahrer Pool an Kontakten, die auf das ausgiebigste genutzt wurden. Und nachdem der ein oder andere Vertrag auf Servietten grob umrissen niedergeschrieben wurde, feierte der harte Kern noch bis fünf Uhr in der Früh in der holzvertäfelten Bar weiter.

Nova Meierhenrich

» www.novameierhenrich.de

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