Thure Riefenstein

Schauspieler
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Leben & Werk

Thure Riefenstein startete seine Laufbahn Ende der 1980er-Jahre als Theaterschauspieler.

Thure Riefenstein wurde am 11. Oktober 1965 in Langenau bei Ulm geboren. Der Sohn einer Krankenschwester und eines Kaufmanns und Confiseurs studierte zunächst Elektrotechnik in München, bevor er sich der Schauspielerei zuwandte. 1989 schloss er sein Schauspielstudium an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm ab. Noch während seiner Ausbildung spielte der Jungdarsteller die Titelrolle in Carlo Goldonis Komödie „Il bugiardo“ („Der Lügner„) unter der Regie seines Mentors Vlad Mugur an den Städtischen Bühnen Münster. Weitere Bühnenhauptrollen folgten. 1991 zog Riefenstein nach London und später nach New York, wo er ebenfalls Theater spielte. 1992 ging er nach Los Angeles und nahm Schauspielunterricht am Actor Center International (ACI). Zurück in Deutschland fand er 1992 in Berlin seine neue Wahlheimat. Am Theater des Westens und dem Schauspielhaus Hamburg arbeitete er mit namhaften Regisseuren wie Peter Zadek und Jérome Savary. 1993 wechselte er ans Berliner Ensemble. Gleichzeitig sammelte der Schauspieler Kameraerfahrung in einigen Hochschulfilmen und war im Anschluss in verschiedenen Kinofilmen im In- und Ausland zu sehen, darunter Jan Sveraks mehrfach ausgezeichneter Kriegsfilm „Dark Blue World“ (2001), der Thriller „Feindliche Übernahme – Althan.com“ (2001) von Carl Schenkel sowie „The Best of the Best – Without Warning“ von Phillip Rhee. 2002 gehörte Riefenstein zum Cast von Rainer Matsutanis Faust-Parodie „666 – Traue keinem, mit dem du schläfst!“. Ein Jahr später wirkte er im Science-Fiction-Film „Ainoa“ und dem Polit-Thriller „Baltic Storm“ mit. Auch Riefensteins Fernsehpräsenz ist international. So stand er für internationale Produktionen wie „Die Kreuzritter“, das französische Mantel- und Degenabenteuer „Julie, Chevalier de Maupin“ sowie die US-Serie „Jack Hunter“, in der er den skrupellosen Schatzjäger Albert Littmann mimt, vor der Kamera. Deutsche Fernsehzuschauer kennen den blonden Schauspieler mit den markanten Zügen außerdem aus einer Reihe populärer Krimi-Serien. Eine feste Rolle hatte er zwischen 2003 und 2008 als Kommissar Stefan Deuter in der Reihe „Kommissarin Lucas“ neben Ulrike Kriener. Zu Riefensteins jüngsten TV-Arbeiten zählen Hartmut Griesmayrs moderner Heimatfilm „Schatten der Erinnerung“ und das Mittelalter-Movie „Die Wanderhure“ von Hansjörg Thurn. Als Regisseur inszenierte Riefenstein die Kurzfilme „Lonely Nights“ (1995) und „God is no Soprano“ ( 2003).

Der gebürtige Baden-Württemberger wohnt derzeit in Berlin. Mit der Schauspielerin Patricia Lueger hat er einen Sohn, Paris. (ut)

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