Alle Bilder und Videos zu Thomas Anders

Leben & Werk

Der deutsche Popsänger Thomas Anders kommt am 1. März 1963 unter dem bürgerlichen Namen Bernd Weidung in Münstermaifeld zur Welt. Als eine Hälfte des Duos Modern Talking erreicht er in den Achtziger Jahren Weltruhm. Anders wächst in Koblenz auf, nach dem Abitur studiert er einige Semester Germanistik und Musikwissenschaften in Mainz. Als er Ende der Siebziger einen BRAVO-Wettbewerb („Boy des Jahres“) gewinnt, startet er eine (kommerziell erfolglose) Karriere als Schlagersänger. 1985 gründet er zusammen mit dem Musikproduzenten Dieter Bohlen (damals noch als „Steve Benson“ unterwegs und ebenso erfolglos) das englischsprachige Eurodisco-Projekt Modern Talking. Die Teenie-Presse stürzt sich auf die zwei geleckten Eighties-Ikonen, die mit simplen Nummern wie „You’re My Heart, You’re My Soul“ erfolgreich Knüttelverse unters Volk bringen. Trotz und wegen etlicher Monsterhits und Dauerpräsenz in den einschlägigen Postillen werden die beiden zur Zielscheibe des Spotts. So nennt das Magazin Sounds Anders einen „höhensonnengegerbten Sangesschwuchtel und Schoßhündchen an der güldenen Kette seiner Frau Nora“. Der Fall geht vor Gericht. 1987 lösen sich Modern Talking wieder auf. Bohlen stampft den Nachfolger Blue System aus dem Boden, Anders flüchtet in die USA. Von Beginn der Neunziger Jahre an sieht man ihn in kleineren Fernsehrollen. Als Solokünstler veröffentlicht er mehrere Alben, die in Europa jedoch nur auf geringe Resonanz stoßen. 1998 kommt es zu einem Comeback von Modern Talking. Das Album „Back For Good“ wird mit seinen Remix-Versionen alter Hits noch einmal zu einem Kassenschlager. 2001 produziert Anders das Duo It-Girls. Das Album floppt. Im Sommer 2003 folgt die zweite Auflösung von Modern Talking: Anders klagt gegen einige Passagen in Bohlens Buch „Hinter den Kulissen“ und bekommt Recht. 2004 erscheint sein Album „This Time“. Ende 2003 taucht er in der Jury von Stefan Raabs „Stefan sucht den Super Grand Prix Star“ wieder auf und beginnt eine dritte Karriere: Er moderiert daraufhin die nationale Vorausscheidung zum Eurovison Song Contest, die Kabel 1-Musiksendung „Best Of Formel Eins“ und die Fußball-WM-Musiksendung „Auf nach Berlin“. Im März 2006 tritt er bei der deutschen Vorrunde zum Eurovision Song Contest an, scheitert jedoch. Nun plant der Sänger ein Jazz-orientiertes Album.

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