Terry Jones

Schauspieler • Musiker • Regisseur • Drehbuchautor • Cutter

Leben & Werk

Er gehörte zu der britischen Anarcho-Komiker-Truppe „Monty Python’s Flying Circus“, die mit ihrem Wortwitz, surrealen Sketchen und makabren Pantomimen eine neue Form des Humors etablierte. 1942 in Wales als Sohn eines Bankiers geboren, wollte Terry Jones ursprünglich Englisch studieren, doch ein schwerer Anfall von „Revue-Fieber“ hielt ihn davon ab. Er schrieb Sketche für die BBC und Marty Feldman, lernte Michael Palin und John Cleese kennen, spielte und schrieb für die „Pythons“ und führte in mehreren der TV-Folgen Regie. Bei „Die Ritter der Kokosnuss“, einer Veralberung der Mittelalter-Sage um König Artus, war er Co-Regisseur, die alleinige Regieverantwortung trug er für den Bibelfilm-Ulk „Das Leben des Brian“ und für den letzten Python-Film „Der Sinn des Lebens“. Jones erarbeitete mit Palin eine verrückte Kinderserie fürs Fernsehen. Nach der Auflösung der Gruppe 1983 schreibt er das Drehbuch für Jim Hensons „Labyrinth“ (mit Jennifer Connelly und David Bowie in einer von „Alice im Wunderland“ inspirierten Märchenwelt) und inszenierte nach einem Drehbuch von David Leland die schräge Komödie „Personal Services“ (1986), in der Julie Walters als Hausfrau ihre Zimmer an Prostituierte vermietet, selbst zur Bordellchefin aufsteigt und vor Gericht alte Bekannte wiedersieht. Mit „Erik der Wikinger“ (und Tim Robbins in der Hauptrolle) fand Jones zu seinen mittelalterlichen Wurzeln zurück. Nach einer Regiepause von acht Jahren versammelte Jones als Autor und Regisseur in der Verfilmung des skurrilen Märchens „Der Sturm in den Weiden“ (nach Kenneth Grahames in England sehr populärem Kinderbuch) die Python-Kollegen zu einer kleinen Reunion. Jones selbst spielte die reiche Kröte, die durch ihre Automobil-Manie eine Handvoll Tiere in turbulente Abenteuer stürzt.

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