Leben & Werk

Mit nur drei Filmen in 25 Jahren schrieb sich der Einzelgänger Terrence Malick in die Filmgeschichte ein. Geboren 1943 studierte Malick in Harvard und Oxford Philosophie und arbeitete als Journalist für „Life“, „Newsweek“ und „The New Yorker“, bevor er am Massachusetts Institute of Technology Dozent wurde und ab 1969 am American Film Institute studierte. Dort entstanden ein Kurzfilm und die Drehbücher zu Vernon Zimmermans „Deadhead Miles“ und Stuart Rosenbergs „Pocket Money - Zwei glücklose Cowboys“ (1971), in dem Paul Newman und Lee Marvin zwei moderne Cowboys auf Arbeitssuche spielen. 1973 entstand, als eines der Hauptwerke der Aufbruchzeit des New Hollywood, „Badlands - Zerschossene Träume„, in dem Martin Sheen als junger Müllarbeiter den Vater seiner Freundin (Sissy Spacek) erschießt und mit ihr in die Weite des Ödlandes flieht, wo sie ihn verlässt und er sich, stolz auf seinen Ruf als Killer, der Polizei ergibt. Mit Richard Gere und Sam Shepard in den Hauptrollen entstand 1979 „In der Glut des Südens„, in dem Gere als Wanderarbeiter auf der Farm von Shepard bei der Ernte hilft, eine Liaison mit dessen Frau beginnt und durch die Felder von Texas gejagt wird. Der außerordentlich schön fotografierte Film erhielt in Cannes den Regiepreis. Zwanzig Jahre machte sich Malick rar, kursierten Gerüchte, hielt er sich überall und nirgends auf, hörte man von Projekten, glaubte ihn tot oder vermisst, bis er 1999 den Kriegsfilm „The Thin Red Line - Der schmale Grat“ drehte, der eine Episode aus dem Krieg im Pazifik erzählt, die Erstürmung eines Hügels auf der von Japanern besetzten Insel Guadalcanal mit traumhaft schönen Naturaufnahmen koppelt und sie zu einem Poem auf die Zerstörung der Schöpfung ausweitet. Der Film erhielt 2000 auf der Berlinale den „Goldenen Bären“. 2011 wurde er in Cannes mit der Goldenen Palme für „The Tree of Life“ geehrt. Mit dem faszinierenden Epos - es ist sein ambitionierteste Arbeit - beschritt er neue Wege.

2006 erzählte er in „The New World“ die Pocahontas-Liebesgeschichte zwischen der Indianerprinzessin und dem draufgängerischen Kolonialisten John Smith neu. An dem Filmprojekt, für das Malick auch das Drehbuch schrieb, arbeitete er 25 Jahre.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • "Ex Machina"-Regisseur Alex Garland bietet außerordentlichen Cast für "Annihilation" auf

    Mit seinem Regieerstling über künstliche Intelligenz erregte Alex Garland, der schon einen ausgesprochen guten Ruf als Drehbuchautor inne hatte, einiges an Aufsehen. Die Popularität, die er mit Ex Machina erwarb, machte ihn innerhalb kürzester Zeit, zu einem der gefragtesten jungen Filmemacher der Traumfabrik. Sein zweiter Film wird der SciFi-Thriller Annihilation werden, der 2017 in die Kinos gelangen soll. Für...

    Kino.de Redaktion  
  • Jean Reno und James Cromwell stoßen zum Cast von "The Promise"

    Der französische Superstar Jean Reno, der den Filmfans unvergessliche Augenblicke in Kultstreifen wie Im Rausch der Tiefe oder Leon - Der Profi bescherte und James Cromwell (I, Robot, Surrogates - Mein zweites Ich), einer der bekanntesten und beliebtesten Nebendarsteller Hollywoods sind die neuesten Zugänge im Cast des Liebesdramas The Promise. Bereits als Hauptdarsteller gesetzt waren, im Film des Drehbuchautors und...

    Kino.de Redaktion  
  • Cate Blanchett spielt "I Love Lucy"-Star Lucille Ball

    Cate Blanchett nächstes Filmprojekt ist ein Biopic, welches die beliebte Schauspielerin und Komikerin Lucille Ball porträtieren wird. Soweit zumindest Branchenblatt "The Wrap". Gemäß diesem, wird Social Network-Autor Aaron Sorkin das Drehbuch zu dem Film beisteuern. Ein möglicher Regisseur ist jedoch noch nicht benannt worden. Soweit bekannt, soll sich die Filmhandlung auf die Karriere der TV-Ikone und auf die 20...

    Kino.de Redaktion  

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare