Terrence Howard

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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Terrence Howard machte mit beeindruckenden Leistungen in Filmen von John Singleton und Komödien der afro-amerikanischen Community auf sich aufmerksam und ist seit der Saison 2005/06 ein begehrter Name. Da spielte er in Paul Haggis‘ mit dem Oscar ausgezeichneten Drama „L.A. Crash“ den Ehemann von Thandie Newton, der die sexuelle Belästigung seiner Frau durch einen Cop (Matt Dillon) nicht verhindert. Er war Jazz-Gitarrist Gossie McKee im Biopic „Ray“, bester Freund von 50 Cent im Biopic „Get Rich or Die Tryin‘“ und Blues-Musiker Bill Crosby im Biopic „Lackawanna Blues“ (TV). Er spielte die für Oscar und Golden Globe nominierte Hauptrolle des Dealers, Zuhälters und Musikers Djay in „Hustle & Flow„, der als authentischer Film über das Hip-Hop-Milieu und seine Wurzeln gilt. Howard hatte sich Gitarre- und Pianospiel als Autodidakt beigebracht und sang den mit dem Oscar ausgezeichneten Song „It’s Hard Out Here for a Pimp“ selbst.

Außer in Musikfilmen, war Howard Cop und Detective, der den Rachefeldzug der „Vier Brüder“ (Regie: Singleton) stoppen will, und der Detective, der Jodie Fosters Rachefeldzug in „Die Fremde in dir“ deckt. Howard spielte Sozialarbeiter für Kinder („Der Klang des Herzens„), als Lieutenant Colonel James „Rhodey“ Rhodes den besten Freund von „Iron Man“ Robert Downey Jr. (2008) und den Schwarzhändler, den mit Street Fighter Channing Tatum in „Fighting“ (2009) eine Partnerschaft verbindet. In „Red Tails“ (2009) gehört er zu den Tuskegee Airmen, die erste afro-amerikanische Piloteneinheit im Zweiten Weltkrieg, 2010 ist er mit Josh Lucas im Südstaaten-Thriller „Little Murder“ zu sehen. Eine von Howards besten Rollen ist die des Kameramanns und Kriegsberichterstatters Duck, der mit Richard Gere in „The Hunting Party“ (2007) einen bosnischen Kriegsverbrecher sucht.

Terrence Dashon Howard wurde 1969 in Chicago, Illinois, geboren und wuchs in Cleveland auf. Seine Leidenschaft für das Schauspiel wurde durch die Großmutter, Bühnenschauspielerin Minnie Gentry, geweckt. Nachdem er beim Casting auf der Straße entdeckt wurde und Rollen in TV-Serien wie die „Cosby Show“ ergattert hatte, brach er das Chemie-Studium ab. Aufmerksamkeit fand er in einer Nebenrolle in „Mr. Holland’s Opus„, danach als Homie Cowboy in „Dead Presidents“ (1995), im Thriller um Serienkiller „Cypher“ (1997), als Bankräuber und Ex von Nia Long in der Komödie „Big Mamas Haus“ (2000) und 2001 als Lieutenant im Kriegsdrama „Das Tribunal“, an der Seite von Bruce Willis und Colin Farrell. 2002 bis 2009 war er 44 Folgen der Gastgeber der TV-Show „Independent Lens“ (PBS).

Howard war in Musikvideos von Ashanti („Foolisch“, 2002) und Mary J. Blige („Be Without you“, 2002) zu sehen. 2008 veröffentlichte er das Pop-Album „Shine Through It“ mit von Curtis Mayfield inspirierten Songs.

Terrence Howard wurde mit Preisen für das Ensemble von „L.A. Crash“ geehrt und für „Hustle & Flow“ mit dem Satellite Award ausgezeichnet. 1999 erhielt er für die Rolle des Trauzeugen von Nia Long in „Hochzeit mit Hindernissen“ den Spirit Award, den Image Award und den Chicago Film Critics Award.

Howard geriet mehrfach wegen Schlägereien, häuslicher Gewalt und Stalking gegenüber seiner Ehefrau Lori McConners in die Schlagzeilen. Seit 1989 mit ihr verheiratet, ließ er sich 2003 scheiden, heiratete sie 2005 zum zweiten Mal und lebt 2009 getrennt von ihr. Das Paar hat zwei Töchter und einen Sohn.

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