Taylor Hackford

Producer • Regisseur • Cutter
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Leben & Werk

Nach eigener Aussage sucht er für seine Filme „immer nach einer einmaligen, ungewöhnlichen Geschichte“, die sich als Geiseldrama, Militärfilm, Horrorthriller, Spionagestory, Sportdokumentation oder Rock’n’Roll-History niederschlagen kann. Regisseur und Produzent Taylor Hackford erhielt gleich für seinen ersten Kurzfilm „Teenage Father“ 1979 einen „Oscar“, sein zweiter Spielfilm „Ein Offizier und Gentleman“ erhielt den „Oscar“ für den besten Song (Joe Cocker mit „Up Where We Belong“) und den besten Nebendarsteller (Louis Gossett Jr.). Richard Gere spielte einen Arbeitslosen, der beim Militär „Schliff“ erhält und sich in eine Fabrikarbeiterin (Debra Winger) verliebt.

Mehrere Filme Hackfords befassen sich mit der Geschichte des Rock. In seinem Debütfilm „The Idolmaker – Alle meine Stars“, der der Karriere des Musikproduzenten Bob Marcucci, der Frankie Avalon und Fabian förderte, nachempfunden ist, treibt der unerfüllte Ehrgeiz einen Rockmusikproduzenten selbst auf die Bühne. Hackford widmete dem Sänger Ricky Nelson eine Dokumentation, produzierte „La Bamba“ und inszenierte den Konzertfilm „Chuck Berry – Hail! Hail! Rock’n’Roll“, in dem Berry auf Rolling Stone Keith Richards trifft. Eine weitere Musikerlegende porträtierte Hackford in „Ray“, der mit dem Golden Globe für Jamie Foxx als Ray Charles ausgezeichnet wurde.

Für Spannung sorgte er mit „Gegen jede Chance“, dem Remake eines Film Noir von 1947, der Stephen-King-Verfilmung „Dolores“ (mit Kathy Bates), dem Horrorthriller „Im Auftrag des Teufels“, in dem Keanu Reeves in einer Kanzlei arbeitet, deren Chef der Teufel (Al Pacino) ist, und in „Proof of Life – Lebenszeichen“, in dem Russell Crowe in Kolumbien den Filmgatten von Meg Ryan aus den Händen seiner Entführer befreit, sich in seine Klientin verliebt und verzichtet. Der Film geriet wegen der Affäre zwischen Crowe und Ryan, die sich von Ehemann Dennis Quaid scheiden ließ, schon beim Dreh in die Schlagzeilen, so dass Hackford einige Liebesszenen aus dem Film schnitt.

Für „Blood in, Blood out“, sein dreistündiges spannendes Porträt über Jugendgangs in Latino-Ghettos, wurde Hackford in Tokio 1993 als bester Regisseur ausgezeichnet. Den „Oscar“ erhielt er 1997 für den Dokumentarfilm „When We Were Kings„, der den Titelkampf um die Boxweltmeisterschaft im Schwergewicht zwischen Muhammed Ali und George Foreman 1974 in Kinshasa zum Thema hat. Das legendäre „Rumble in the Jungle“ (Ali) war von Regisseur Leon Gast aufgezeichnet worden. Hackford fügte aktuelle Interviews ein und schnitt mit Gast das Material zu einer der unterhaltsamsten Sportdokumentationen der Filmgeschichte.

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