Taraji P. Henson

Taraji P. Henson

Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Der von ihr gesungene Song „It’s Hard Out Here for a Pimp“ wurde 2006 mit dem Oscar als Bester Filmsong ausgezeichnet, sie selbst war 2009 als Beste Nebendarstellerin für ihre Rolle der energischen und herzensguten Queenie, Pensionsleiterin und Ziehmutter von Bejamin Button (Brad Pitt), in David Finchers „Der seltsame Fall des Benjamin Button„, nominiert. Taraji P. Henson gehört zu den attraktiven afroamerikanischen Schauspielerinnen, die im Umfeld von Rap-Stars wie Tyrese Gibson, Regisseuren wie John Singleton und Schauspielerinnen wie Sanaa Latham aktiv sind. Sie gehörte zur Mannschaft der Anwaltserie „Boston Legal“ (17 Folgen 2007/08) und ist 2009/10 in sechs Filmen zu sehen, darunter Harold Zwarts „Karate Kid“-Remake „Kung Fu Kid“ mit Jaden Smith und Jackie Chan als Mr. Han.

Taraji Penda Henson, deren Suaheli-Vornamen Hoffnung und Liebe bedeuten, wurde 1970 in Washington D.C. geboren, besuchte die Oxan High School in Oxhill, Maryland, studierte Elektrotechnik an der North Carolina Agric & Tech, wechselte an die Howard University in Washington und finanzierte ihr Studium, indem sie tagsüber als Sekretärin im Pentagon und abends als singende Kellnerin auf einem Dinner-Kreuzfahrtschiff auf dem Delaware arbeitete. Nach Abschluss ihres Studiums 1995 debütierte sie 1997 in der TV-Serie „Smart Guy“ (drei Folgen) und war in Serien wie „Felicity“ und „Emergency Room“ zu sehen. Einem breiteren Publikum wurde sie als Police Inspector Raina Washington in der Serie „The Division – Lady Cops – Knallhart weiblich“ (14 Folgen 2004) ein Begriff.

Taraji P. Henson war im Horrorfilm „Hexen für die Schule des Satans“ (2000) im Quartett des Hexenzirkels an der Seite von Shannon Doherty zu sehen. 2001 fiel sie mit einer gewagten Liebesszene in John Singletons „Baby Boy“ auf, wo sie Yvette, die Mutter von Tyrese Gibsons Sohn spielte. Für Singleton arbeitete sie auch als Schwester der „Vier Brüder“ (Gibson, Mark Wahlberg, André Benjamin), die den Mord an ihrer weißen Ziehmutter rächen. In „Hustle & Flow“ (2005) war sie Shug, Freundin von Zuhälter und HipHopper DJay (Terrence Howard), im Biopic „Talk To Me“ (2007) Freundin von Radiomoderator Ralph Waldo Green (Don Cheadle) und im Drama „Neue Liebe, neues Glück“ (2006) beste Freundin der betrogenen Sanaa Lathan.

Taraji P. Henson gab ein Gastspiel im Action-Krimi „Smokin‘ Aces“ (2007) und spielte in zwei Komödien von Tyler Perry: in „The Family That Preys“ (2007) die Frau eines Bauarbeiters und Tochter von Alfre Woodard, und in „I Can Do All By Myself“ (2009) Tante April. Im Drama „Not Easily Broken“ (2009) ist sie die Frau von Morris Chestnut, im Sportdrama „Hurricane Season“ (2009) die Frau von Basketballcoach Forest Whitaker, in Shan Levys Komödie „Date Night“ (2009) spielt sie an der Seite von Mark Wahlberg, Tina Fey und Steve Carrell und in der Familienkomödie „Peep World“ (2009) an der Seite von Famke Janssen und Michael C. Hall („Dexter“).

Taraji P. Henson wirkte im Musikvideo „Testify“ von Common mit.

Taraji P. Henson wurde für „Hustle & Flow“ mit dem Black Movie Award, dem Black Reel Award und dem BET Award ausgezeichnet. Für „Benjamin Button“ erhielt sie, außer der Oscar-Nominierung, den Preis des Filmkritikerverbandes von Austin und den Image Award.

Sie lebt mit Sohn Marcel, dessen Vater 1997 starb, in Glendale, Kalifornien.

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