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Leben & Werk

Sie sorgte in ihrer letzten Filmrolle als schrullige Großmutter, deren Country-Musik-Geschmack die Aliens vernichtet, für einen der Gags in Tim BurtonsMars Attacks!„. Ihre große Zeit hatte Sylvia Sidney (1910 – 1999) in den 30er Jahren, wo sie als Arbeiterfrau, unterdrückte Proletarierin, verletzliche junge Frau und scheue Gangsterbraut vom Paramount-Studio eingesetzt wurde. Ihre großen traurigen Augen verkünden, wie übel ihr im Leben mitgespielt wurde. In den Filmen kämpft sie seit 1931 gegen Schicksalsschläge aller Art und setzt ihre Suche nach ein wenig Glück tapfer fort. Dafür stehen Filme wie „Straßen der Weltstadt“, „Eine amerikanische Tragödie“ und „Frauengefängnis“. Sidneys bedeutendste Arbeiten waren drei Filme unter der Regie von Fritz Lang: In „Fury“ (1936) war sie die Freundin des vom Lynchmob gehetzten Spencer Tracy, in „Gehetzt“ (1936) die loyale Freundin des vorbestraften Henry Fonda, und in „Du und ich“ (1938) spielte sie eine Frau mit Vergangenheit. Mit Humphrey Bogart fuhr sie als Wahrsagerin in einer Zirkustruppe in „Von Stadt zu Stadt“, in Alfred Hitchcocks „Sabotage“ war sie die geplagte Ehefrau des Attentäters (Oscar Homolka). In den 40er Jahren kehrte Sidney zur Bühne zurück und absolvierte nur noch selten Auftritte im Film, so als ältere Tante in dem Horrorfilm „Damien: Das Omen II“ und als eine aus der Seniorentruppe in „Die Herbstzeitlosen“. Sidney veröffentlichte zwei Bücher. Als Sidney 1932 in einer ungewöhnlichen Rolle „Madame Butterfly“ gespielt hatte, warb ein japanischer Kondom-Hersteller mit ihrem Porträt.

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