Sylvester Stallone bereut Komödien

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Sylvester Stallone Poster

Alternde Hollywoodstar überraschen gerne mit außergewöhnlichen Selbstanalysen. Abstruse Ausnahmefilme werden oft als Meilensteine der Karriere gewertet. Doch Sylvester Stallone hat einen realistischen Blick auf seine Murksauftritte.

Die falschen Entscheidungen getroffen: Sylvester Stallone Bild: Kurt Krieger

In einem Interview zeigte sich der „Rambo“ und „Rocky“-Star nun äußerst einsichtig. Sylvester Stallone bedauerte, jemals von der Action-Schiene abgebogen zu sein und sich im Komödien-Fach versucht zu haben. Das habe seine Karriere ruiniert, so Stallone wörtlich.

Der Filmveteran, der mit „Rocky Balboa„, „John Rambo“ und aktuell dem unglaublichen 80er Jahre Action-Wiedergänger „Expendables“ ein eindrucksvolles Comeback feiert, erklärte auch ganz genau, wo er in der Vergangenheit seine Fehler sieht: „Bei einigen wenigen Schauspieler entwickelt das Publikum eine bestimmte Erwartungshaltung, wie ein Film auszusehen hat. Ich habe den Fehler gemacht, mich von dieser Erwartung zu weit zu entfernen. John Wayne zum Beispiel wusste ganz genau, was die Leute von ihm sehen wollten. Er hätte niemals einen Film wie „Stop! Oder meine Mami schießt“ gedreht.“

Schuster, bleib bei deinem Leisten

Der Action-Dino bedauerte überhaupt, jemals in komische Fach gewechselt zu haben. Seine Fans haben niemals akzeptiert, dass er lustig sein wollte, und damit hätten sie sogar recht gehabt. „Eine goldene Regel in Hollywood lautet: ‚Gib den Leuten, was sie wollen, und du wirst lange, lange Zeit da sein. Gib ihnen das, was nur DU willst, und du bist in kürzester Zeit Pleite‘. Das habe ich erst zu spät verstanden“, so Stallone.

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Ganz zufrieden mit der Schublade „Schwere Kaliber tragende Kampfmaschine“ ist Stallone dennoch nicht. So bereue er bis heute, die ihm angebotenen Hauptrollen von Michael Douglas in der Actionkomödie „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ abgelehnt zu haben.

Außerdem trauere er den Chancen nach, ins Charakterfach zu wechseln. So habe ihn Hal Ashby für seinen Oscar-Gewinner „Coming Home - Sie kehren heim“ haben wollen. Doch Stallone lehnte dummerweise ab. Auch Peter Weir hätte erst nach seiner Absage Harrison Ford für „Der einzige Zeuge“ gecastet.

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