Sly bucht um: Es geht nicht nach Mexiko und dort gegen Drogen- und Menschenhändler, wie es ursprünglich hieß. „Rambo V“ spielt dort, wo für den Haudegen alles begann, im Nordwesten der USA. Aber die Story klingt ziemlich untypisch …

Actionveteran: Sylvester Stallone beginnt im Frühjahr mit seiner fünften "Rambo"-Mission Bild: Warner

Wissenschaftler manipulieren an Soldaten herum und erschaffen Monster. Die geraten prompt außer Kontrolle. Held stürmt herbei. Klappe zu, Monster tot. Verkürzt ist das in etwa die Story von „Rambo V“, deren Dreh nun abgesegnet wurde. Ursprünglich war von einer Rettungsmission nach „96 Hours„-Art in Mexiko die Rede, mit Drogen- und Menschenhändlern als Gegenspieler. Abgehakt. Jetzt ist es eine Science Fiction-Mission, in die Rambo geschickt werden soll. Die Story hört sich erstmal stark nach einem Aufguß von „Universal Soldier“ oder Star Force Soldier (mit Kurt Russell), oder noch schlimmer, Uwe Bolls Gameverfilmung „Far Cry“ an und wird in Webforen entsprechend hitzig bis spöttisch kommentiert. Ganz genau weiß es nur Sylvester Stallone, denn der ist Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion.

Bei der US-Website „Ain’t it cool“ hat er sich nun zu Wort gemeldet, um die Spötter zum schweigen zu bringen: „Es geht natürlich nicht um Supersoldaten, wie sie von Jean-Claude van Damme und Dolph Lundgren verkörpert wurden“, macht Sly deutlich, „sondern um ein Biest, ein ‚Ding‘, eine Verbindung aus animalischer Wut und Intelligenz. So war der Mensch, bevor er human wurde. Es ist unmenschlich. Mit seinem Überlebenswillen kann sich nur der von Rambo messen.“ Das erinnert nun an „Predator„, aber Stallone läßt einen Vergleich mit der Idee von „Alarm im Weltall“ eher gelten. Drehbeginn für „Rambo V: The Savage Hunt“, die „brutale Jagd“, ist im Frühjahr.

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