Suzan Anbeh

Schauspielerin
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Leben & Werk

Gleich zu Beginn ihrer Laufbahn spielte Suzan Anbeh in der US-Komödie „French Kiss“ 1994 die attraktive Französin Juliette. Aus der Hollywood-Karriere wurde zwar nichts, in Deutschland gehört die iranisch-französische Schauspielerin mittlerweile aber zu den häufig gesehenen Fernsehgesichtern.

Suzan Anbeh wurde am 18. März 1970 in Oberhausen geboren. Die Tochter eines iranischen Arztes und einer Französin verließ mit 17 Jahren die Schule, nachdem sie einen Model-Wettbewerb gewonnen hatte. Suzan Anbeh ging nach Paris und arbeitete dort als Model. Parallel dazu nahm sie Schauspielunterricht an der École du Passage und spielte später Theater. Anfang der 1990er-Jahre begann sie ihre Film- und Fernsehkarriere und ergatterte gleich die zweite weibliche Hauptrolle in der Hollywood-Komödie „French Kiss“ neben Meg Ryan und Kevin Kline. In der Folge stand sie in Frankreich und in Deutschland für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Deutsche Kinozuschauer kennen sie unter anderem aus Oskar RoehlersAgnes und seine Brüder“ (2003) und „Elementarteilchen“ (2005) sowie aus der internationalen Produktion „Fay Grim“ (2006). In kleineren Rollen war sie im Mads Mikkelsen Thriller „Die Tür“ (2009) oder der deutschen Komödie „Mann tut was Mann kann“ (2012) mit Wotan Wilke Möhring ebenfalls im Kino zu sehen.

Vorwiegend arbeitet Suzan Anbeh jedoch für das deutsche Fernsehen und dreht bis zu sechs Fernsehfilme im Jahr. So war sie in der Liebeskomödie „Ein Geschenk des Himmels“ (2005), dem Doku-Drama „Mätressen – Die geheime Macht der Frauen“ (2005), den Komödien „Freie Fahrt ins Glück“ (2007) und „Die Zürcher Verlobung – Drehbuch zur Liebe“ (2007) zu sehen. Einem breiten Publikum ist sie in ihrer Rolle als Staatsanwältin Dr.Lara Solovjev in der Krimi-Reihe „Der Kriminalist“ – eindrucksvoll von Christian Berkel gespielt – bekannt. Kleinere Engagements in anderen Krimi-Reihen wie „Tatort“, „Der Letzte Bulle“ oder „Die Chefin“ hat sie ebenfalls angenommen. In deutschen Fernsehfilmen sucht sie meist nach der Liebe: „Sehnsucht nach Neuseeland“ (2009), Wer zu lieben wagt„, „Im Schatten des Pferdemondes“ trotzen eher mit Kitsch. An der Seite von Oliver Pocher zeigt sie sich hingegen von ihrer komödiantischen Seite im Sat.1 Film „Der Weihnachtskrieg“ (2013).

Suzan Anbeh war lange mit ihrem Schauspieler-Kollegen Bernhard Schir liiert. Aus der 2008 getrennten Beziehung stammt Söhnchen Jonathan, mit dem die Schauspielerin in Berlin lebt.

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