Susan Sarandon

Schauspielerin • Producerin • Sprecherin
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Leben & Werk

Seit sie 1975 in der „Rocky Horror Picture Show“ als Janet erste Aufmerksamkeit erregte, ist Susan Sarandon aus dem Kino nicht mehr wegzudenken. Als vielseitige Charakterdarstellerin überzeugte sie bislang in weit über zwanzig Filmen, mit einer besonderen Stärke für unabhängige, schwierige Frauenrollen. Ihre Spezialität sind dabei sowohl ernsthafte, integre Charaktere als auch engagierte, emanzipierte Frauen, die durch ihre erotische Ausstrahlung bestechen („Annies Männer„, „Frühstück bei ihr„).

Nach ihrem Studium der Literatur und Theaterwissenschaft arbeitete sie zeitweise als Fotomodel der Eileen Ford Agentur, konzentrierte sich jedoch völlig auf ihre Filmkarriere, als sie 1970 mit „Joe“ auf der großen Leinwand debütierte. Internationale Beachtung fand sie erstmals durch „Pretty Baby“ und „Atlantic City“, beide unter der Regie von Louis Malle. Für Letzteren erhielt sie die erste von insgesamt fünf Oscar-Nominierungen, den sie schließlich 1996 für „Dead Man Walking“ auch erhielt. Der endgültige Durchbruch gelang mit „Die Hexen von Eastwick“ (1987) und „Thelma & Louise“ (1992). Insgesamt sieben Golden Globe-Nominierungen sowie ein British Academy Award 1995 für „Der Klient“ sprechen für sich.

2002 stellte Sarandon ihre Wandlungsfähigkeit in drei Filmen unter Beweis: In der Tragikomödie „Groupies Forever“ wurde sie von ihrer früheren „Kampfgefährtin“ Goldie Hawn heimgesucht, die es sich zur Aufgabe macht, Feuer in das Leben der mittlerweile spießig lebenden zweifachen Mutter zu bringen; in der Charakterkomödie „Igby“ unterdrückte sie als dominante, liebesunfähige (und todkranke) Mutter ihren Sohn, der daraufhin den Ausbruch aus der Ostküsten-Upper-Class probt; und in „Moonlight Mile“ bildete sie mit Dustin Hoffman ein Leinwand-Traumpaar, dem der Bräutigam ihrer ermordeten Tochter nicht mitzuteilen wagt, dass sie sich kurz zuvor getrennt hatten und die Hochzeit absagen wollten.

Im Vorfeld des Irak-Krieges 2003 bezog Sarandon explizit Stellung gegen einen Angriff auf das Land und nutzte auch ihre Präsentation bei der Verleihung der Oscars, um ihrer Haltung Ausdruck zu verleihen.

Als aufgeklärte Karrierefrau war sie 2004 in „Darf ich bitten?“ neben Richard Gere und Jennifer Lopez zu sehen. Ein Jahr später engagierte sie Cameron Crowe für seine Komödie „Elizabethtown“. Dort spielte sie die Mutter eines Jungdesigners (Orlando Bloom), der vom Tod des Vaters erfährt. Im australischen Filmdrama „Irresistible“ verdächtigt sie Mara, ihren Mannes verführen zu wollen, und terrorisiert die ganze Familie, bis sich herausstellt, dass Mara ihre Tochter ist. „In the Valley of Elah„, einem Thriller von Paul Haggis, erzählte vom Verschwinden eines Soldaten nach der Rückkehr aus dem Irak. Gemeinsam mit ihrem Mann (Tommy Lee Jones) begibt sie sich auf die Suche ihres Sohnes.

2005 wurde sie mit dem Hollywood Film Award als Schauspielerin des Jahres gekürt und 2007 durfte sie den Ehrenpreis auf dem Las Palmas Film Festival in Empfang nehmen.

Susan Sarandon war von 1967 bis 1979 mit Schauspielerkollege Chris Sarandon verheiratet und ist seit 1988 mit Tim Robbins zusammen, mit dem sie auch die Söhne John Henry (geb. 1989) und Miles (geb.1992) hat. Aus einer früheren Beziehung zu dem italienischen Filmregisseur Franco Amurri entstammt die Tochter Eva, die ebenfalls Schauspielerin ist.

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