Leben & Werk

Einer der führenden Hollywood-Stars der 50er Jahre, war Susan Hayward mit ihren roten Haaren, der Stupsnase und dem feurigen Temperament in einer Reihe attraktiver Heldenrollen meist unter der Regie von Henry Hathaway zu sehen. Sie war Treckführerin in „Die Unbezähmbaren“, Gregory Pecks Geliebte in „Schnee am Kilimandscharo“ und wurde insgesamt fünf Mal für den „Oscar“ nominiert, den sie 1958 für ihre Rolle der zum Tode verurteilten und hingerichteten Mörderin Barbara Graham in Robert Wises „Laßt mich leben!“ gewann. Hayward (1919 – 1975) entsprach dem Typ der Frau zwischen Elizabeth Taylor, Rita Hayworth und Jennifer Jones, hatte aber mehr pragmatische Durchsetzungskraft und war deshalb vielfach die erdverbundene Frau im Western („Der Garten des Bösen„, „Arena der Cowboys“, ein Rodeo-Film von Nicholas Ray), in Abenteuerfilmen („Weiße Frau am Kongo“) oder im Historienfilm („David und Bathseba„, „Der Eroberer„, „Die Gladiatoren„). Sie spielte Sängerinnen, Nachtclub-Tänzerinnen und Show Girls und fand ebenso in Melodramen („Und morgen werde ich weinen“) dankbare Aufgaben, die ihre Vielseitigkeit herausstellten. Zu ihren letzten Arbeiten zählen die Ex-Ehefrau des sterbenden, reichen Autors in „Venedig sehen…und erben“ und der alternde Musical-Star in „Tal der Puppen“. Hayward gründete 1959 eine eigene Produktionsgesellschaft und trat 1969 mit Erfolg in dem Musical „Mame“ auf dem Broadway auf. Vor ihrem Krebstod war sie in zwei TV-Filmen zu sehen.

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