Sunnyi Melles

Schauspielerin • Sprecherin • Drehbuchautorin • Synchronsprecherin
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Leben & Werk

Sunnyi Melles gilt als Ausnahmeschauspielerin und Multitalent. Neben der Schauspielerei singt und tanzt sie, außerdem beherrscht sie mehrere Instrumente. Ihre größten Erfolge feierte sie auf der Theaterbühne, war aber auch in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

Sunnyi Melles wurde am 7. Oktober 1958 in Luxemburg geboren. Als Tochter eines ungarischen Dirigenten und einer finnischen Schauspielerin wuchs sie in der Schweiz auf. Ihre Ausbildung zur Schauspielerin absolvierte sie an der Otto-Falckenberg-Schule in München. 1980 übernahm sie ein Engagement an den Münchner Kammerspielen, das sie bis 2001 behielt. Ihren Durchbruch schaffte sie in Inszenierungen von Dieter Dorn, etwa in ihrer Paraderolle als Gretchen in Goethes „Faust“, das sie fünf Jahre lang verkörperte. Viel beachtet waren auch ihre Auftritte als Buhlschaft in Hoffmannsthals „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. Neben ihrer Theatertätigkeit spielte Melles in zahlreichen Filmen mit, etwa in Wolfgang Glücks „1938“, „Paradies“ unter der Regie von Doris Dörrie, dem Thriller „Long hello and short goodbye“ von Rainer Kaufmann sowie „Snow White“ des irakischen Regisseurs Samir. Immer wieder war sie aber auch zu Gast in deutschen TV-Filmen und Krimireihen.

Sunnyi Melles erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem den Bayerischen Verdienstorden im Jahr 2004 und ein Jahr später in Wien den Nestroy Preis als beste Schauspielerin. Seit 1993 ist die Schauspielerin mit Peter Prinz zu Sayn-Wittgenstein verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder.

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