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Leben & Werk

Britischer Schauspieler. Einer der eindrucksvollsten Schurken des Kinos, dabei überzeugend als Ehemann, Liebhaber, Arzt, Bergsteiger, Gouverneur, Vampir und Kongressabgeordneter. Charakterkopf Stuart Wilson hat als immer imposante Erscheinung seit seinem Durchbruch als tot geglaubter korrupter Cop Travis, dem Mel Gibson und Danny Glover 1992 in „Lethal Weapon 3“ das Handwerk legen, die schillerndsten Bösewichte verkörpert. Seine alterslose Erscheinung, ob mit Bart oder Glatze, machen ihn für verschiedenste Rollen attraktiv. Quentin Tarantino und Roberto Rodriguez holten ihn 2006 für das Segment „Don’t“ ihrer „Grind House“-Filme vor die Kamera, wo er als alter Mann mit Simon Pegg, der einen bärtigen Kannibalen spielt, auftrat. Pegg war sein Partner in der erfolgreichen britischen Actionkomödie „Hot Fuzz„, wo Wilson als Dorfarzt unterwegs ist.

Stuart Wilson wurde 1946 in Guildford, Surrey als Sohn eines Royal Air Force-Soldaten geboren und besuchte, durch den Beruf des Vaters bedingt, dreizehn Schulen in mehreren Ländern. Als sich sein Vater als Ingenieur einer Kupfermine in Rhodesien niederließ, zog Stuart nach England zurück und besuchte in London die Royal Academy of Dramatic Arts (RADA). Auftritten auf der Bühne folgten seit 1971 Klein- und Kleinstrollen in rund 50 britischen TV-Serien und -Filmen, darunter „Jason King“, zwei Folgen der Polizeiserie „Heißer Verdacht“ mit Helen Mirren, und „Anna Karenina“ (1977, Rittmeister Vronsky, Annas Geliebter).

Ende der 80er-Jahre zog Wilson, weil er in England nicht vorankam, in die USA und war nach dem Erfolg von „Lethal Weapon 3“ ein gefragter Heavy. In Actionfilmen spielte er den rücksichtslosen Anführer der Schlägergang in „Flucht aus Absalom“ (1994) und Don Rafael Montero, den Gouverneur von Kalifornien, in „Die Maske des Zorro“ (1996), mit Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones. Er war General Kramer in Jerry Bruckheimers Produktion „The Rock“ (mit Sir Sean Connery und Nicolas Cage), der Bergsteiger-Vater von Chris O’Donnell in Martin Campbells Himalaya-Action „Vertical Limit“ (2000), Schatzsucher mit Minnie Driver in der Wüste in „Slow Burn“ (2000) und CIA-Mann im Wesley-Snipes-Action-Film „Unstoppable“ (2004).

Außer in Actionfilmen war Wilson in Martin Scorseses „Zeit der Unschuld“ (1993) zu sehen, wo er Michelle Pfeiffer nachstellt, und als gepeinigter Ehemann von Folteropfer Sigourney Weaver in Roman Polanskis „Der Tod und das Mädchen“ (1994). Er war der fanatisch für Abhöraktionen und Lauschangriffe eintretende Kongressabgeordnete in „Staatsfeind Nr. 1“ (1999, mit Will Smith), trat als Schachspieler in „Lushins Verteidigung“ (2000) gegen John Turturro an, war der alternde Robin Hood im Fantasyabenteuer „Gwyn - Prinzessin der Diebe“ (2001), wo er mit Keira Knightley für Gerechtigkeit sorgt, Witwer und alternder Geliebter von Jacqueline Bisset im Thriller-Melodram „Fascination“ (2004) und Vampir im Fantasy-Actiondrama „Perfect Creature“ (2006).

Neben seiner Filmarbeit ist Wilson auch im Theater aktiv, so 2003 als Antonius in „Antony and Cleopatra2 der Royal Shakespeare Company . Er ist assoziiertes Mitglied der RADA.

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