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Leben & Werk

Der gut aussehende englisch-irische Herzensbrecher wurde innerhalb von vier Jahren einer der führenden britischen Darsteller und setzte sich als Kleingauner und Ladies‘ Man durch. Dabei hatte der in Dublin als Sohn eines englischen Golfprofis geborene Stuart Townsend nach erster Bühnenerfahrung in Dublin im Film als schüchterner Tüftler mit Bubikopf in der Komödie „Shooting Fish“ (1997) ein eher braves Outfit, mit dem es ihm dennoch gelang, Kate Beckinsale zu erobern.

Die turbulente Trickdiebe-Komödie um zwei erfindungsreiche Kleingauner, deren Beute ein Waisenhaus rettet, wurde ein Überraschungserfolg und brachte Townsend in der Folge als Lover von Samantha Morton in „Under the Skin“ eine erste Hauptrolle und als junger Shtetl-Bewohner mit magischen Fähigkeiten in Ben Hopkins‘ „Simon Magus“ die zweite. In „Resurrection Man“ war Townsend der in den irischen Bürgerkrieg verwickelte Killer, der sich an James Cagney und anderen Filmgangstern orientiert, und Gründer eines auf Fememorde spezialisierten Untergrundkommandos, dessen Aufstieg als „Scarface“ durch Drogen und Sex gebremst wird. In Michael Winterbottoms „Wonderland“ spielte er den einsamen Großstadtwolf Tim, der in dieser Geschichte dreier Schwestern in London die junge Kellnerin Nadia (Gina McKee) als rein sexuelle Beute betrachtet. In der romantischen Komödie „Alles über Adam“ (2001) war er der titelgebende Charmeur, von dem gleich drei Frauen (darunter Kate Hudson und Frances O’Connor) glauben, er sei der für sie bestimmte Hauptgewinn.

Seine erste große Hauptrolle hatte Townsend 2002 in Anne Rice-Verfilmung „Die Königin der Verdammten„, der Fortsetzung von „Interview mit einem Vampir„. Er übernahm dafür Tom Cruises Part als Vampir Lestat, der als Sänger einer Gothmetalband zu Weltruhm kommt, seine untoten Kollegen gegen sich aufbringt und von der titelgebenden Akasha als Herzenskönig ausersehen wird. Der Unfalltod von Akasha-Darstellerin Ayliyah nach Abschluss der Dreharbeiten sorgte für zusätzliche Publicity und verhalf dem Film zu Platz eins in den US-Charts.

Nachdem Townsend in „24 Stunden Angst“ als Vater der entführten Abby in einem Hotelzimmer von der duchgeknallten Ehefrau (Courtney Love) des Entführers in Schach gehalten wurde, bis er schließlich ihren wunden Punkt entdeckt, unterstützte er als Dorian Gray in „Die Liga der außergewöhnlichen GentlemenSean Connery bei der Jagd auf das Fantom und war der Liebhaber von Charlize Theron in dem Drama „A Head in the Clouds“. Zuletzt gab er in „Ein Trauzeuge zum Verlieben„, der wie sein Durchbruchsfilm „Shooting Fish“ von Stefan Schwartz inszeniert wurde, einen erfolglosen Jungschriftsteller.

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