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Leben & Werk

Der US-amerikanische Sänger, Pianist, Produzent und Komponist Stevie Wonder kommt am 13. Mai 1950 als Steveland Judkins in Saginaw im Bundesstaat Michigan zur Welt. Später nimmt er den Mädchennamen seiner Mutter an, Morris. Durch eine Komplikation bei der Geburt erblindet Steveland, lernt jedoch bereits im Kindesalter eine Reihe von Instrumenten spielen, darunter Klavier, Congas und Mundharmonika. 1962 wird er Berry Gordy vom Label Motown vorgestellt und unter dem Bühnennamen Little Stevie Wonder unter Vertrag genommen. Mit dreizehn hat er seinen ersten großen Hit: „Fingertips (Pt. 2)“, ein Mitschnitt aus einer Motown-Revue, klettert bis an die Spitze der US-Charts. Wonder beschließt daraufhin, das „Little“ aus seinem Namen zu entfernen. Mit Songs wie „Uptight (Everything’s Alright)“, „Signed, Sealed, Delivered (I’m Yours)“ oder „With A Child’s Heart“ hat er bis zu Beginn der Siebziger Jahre weitere Hits. Daneben beginnt er auch als Autor für Motown tätig zu werden. Nach einem Streit um die künstlerische Kontrolle über seine Arbeit verlässt Stevie Wonder 1971 Motown, und veröffentlicht in Eigenregie zwei Alben - die er auch als Druckmittel gegenüber seinem alten Label einsetzt, welches 1972 schließlich auf seine Forderungen eingeht. Im selben Jahr erscheint „Music Of My Mind“. 1973 interpretiert er seinen Hit „Superstition“ in einer Folge der Sesamstraße. 1976 erscheint das „klassische“ Stevie-Wonder-Werk „Songs In The Key Of Life“. Der bei seiner Veröffentlichung wenig erfolgreiche Soundtrack zu dem Film „Journey Through The Secret Life Of Plants“ (1974) wird heute ebenfalls als Klassiker gehandelt. Mit „Hotter Than July“ erlangt Stevie Wonder 1980 erstmals Platin-Weihen. Die Single-Auskopplung „Happy Birthday“ dokumentiert mit ihrer Forderung, Martin Luther Kings Geburtstag zum nationalen Feiertag zu erheben, Wonders politisches Engagement. 1984 gelingt Wonder ein Superhit: „I Just Called To Say I Love You“ setzt sich auf Platz eins der US-Charts und wird in England zur meistverkauften Motown-Single aller Zeiten. Im Jahr darauf wird „Part-Time Lover“ zu einem ähnlichen Erfolg. 1996 erhält Stevie Wonder den Grammy für sein Lebenswerk. Bei derselben Zeremonie wird Coolios Single „Paradise“ als „Best Rap Solo Performance“ ausgezeichnet - ein Titel, der auf Wonders Song „Pasttime Paradise“ aus seinem ’76er Album „Songs In The Key Of Life“ basiert. 1999 unterzieht sich der blinde Musiker einer Augenoperation, die seine Sehfähigkeit zumindest ansatzweise wieder herstellen soll. Als erstes Album in zehn Jahren erscheint im Oktober 2005 „A Time To Love“ - mit Prince an der Gitarre und En Vogue als Gesangsgruppe.

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