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Besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden…

Steven Spielberg verfilmt "Robopocalypse" - und rechtfertigt, warum er damit ein etwas ausgelutschtes Thema wählt Bild: Doubleday

So wirkt das nächste Projekt von Star-Regisseur Steven Spielberg: In „Robopocalypse“ reißt eine extrem leistungsfähige Computerintelligenz in Gestalt eines kleinen Jungen die Kontrolle über sämtliche chipgesteuerten Geräte der Welt an sich - und drängt damit die Menschheit an den Rand des Untergangs.

Terminator„? „A.I.„? „Minority Report„?, fragt sich da der geneigte Science-Fiction-Fan und wundert sich, dass ein Innovator wie Steven Spielberg sich derart bei Schon Gesehenem bzw. sogar Von-ihm-selbst-bereits-Verfilmtem bedient.

Doch schuld ist Spielberg in dem Fall nur bedingt, denn „Robopocalypse“ ist eine Romanverfilmung. Damit muss sich im Zweifelsfall Autor Daniel H. Wilson des Guttenbergtums bezichtigen lassen.

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Der Roman erzählt den „Aufstand der Roboter“ übrigens im Rückblick. Dabei wird jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Person geschildert: ein kleines Mädchen in den USA, dessen Puppen plötzlich zu sprechen anfangen, ein japanischer Technik-Experte, der eine Robopuppe als Gefährten hat, oder ein Soldat in Afghanistan, dessen Kriegsgerät verrückt spielt.

Pikant: Steven Spielberg hatte die Filmrechte an „Robopocalypse“ bereits erworben, bevor der Roman überhaupt veröffentlicht wurde. Doch nun fallen die Buchkritiken eher durchwachsen aus. Dadurch sieht sich Spielberg offenbar zur Offensiv-Verteidigung genötigt. Schließlich ist „Robopocalypse“ das nächste Projekt auf seinem Kalender, nachdem er die Arbeiten an „Lincoln“ inzwischen abgeschlossen hat. Sogar der Kinostart für „Robopocalypse“ ist schon fix: Am 4. Juli 2013 rebellieren die Computerchips.

Ein Rückzug kommt für den fleißigen Regisseur ohnehin auf keinen Fall in Frage. Denn Steven Spielberg wird nach eigener Aussage unausstehlich, wenn er keinen neuen Film in der Mache hat: „Fragen Sie meine Frau und meine Kinder, wie es mit mir ist, wenn ich kein neues Regieprojekt am Horizont habe - ich jammere herum, laufe in furchtbarem Zustand durch das Haus und fühle mich elend. Kurz: Das Leben mit mir ist die Hölle!“

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