Die Stonewall-Unruhen – ein Wendepunkt im Kampf für Gleichbehandlung von Homosexuellen – ist für Roland Emmerich ein echtes Herzensprojekt.

Roland Emmerich bewegt sich zwischen "Stonewall" und "Independence Day 2" Bild: Kurt Krieger

Roland Emmerich treibt sein Herzensprojekt „Stonewall“ voran. Jetzt hat er mit Jungschauspieler Jeremy Irvine auch den ersten Schauspieler gecastet. Den kennt man aus der Hauptrolle des Films „Gefährten“ von Steven Spielberg, in dem er an der Seite von Emily Watson, Peter Mullan und David Thewlis die Rolle des Albert Narracott spielte. Ferner hatte er Rollen in „The Railway Man“ oder „Angel of Death„.

In seinem Filmprojekt, das auf einem Drehbuch von Jon Robin Baitz basiert, erzählt Emmerich die geschichtsträchtigen Ereignisse der Stonewall-Unruhen nach. Ende Juni 1969 fand die erste gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Homosexuellen und Polizisten in der Bar „Stonewall Inn“ in New York statt. Da sich damals erstmals eine große Gruppe Homosexueller der angedrohten Verhaftung widersetzte, wird das Ereignis von der Lesben- und Schwulenbewegung als Wendepunkt im Kampf für Gleichbehandlung angesehen.

Vielbeschäftigter Mann

Produziert wird Emmerichs „Stonewall“ von Michael Fossat, Marc Frydman und Emmerich selbst. Parallel dazu bereitet er die Fortsetzung von „Independence Day“ vor.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare