Der Alt-Star wird ungeduldig…

Bradley Cooper: Würdiger "Indiana Jones"-Erbe von Harrison Ford? Bild: Fox

Harrison Ford

Angeblich hat Ford den Machern daher ein Ultimatum gestellt: Sollte das fünfte Indy-Abenteuer nicht bis zu einem bestimmten Termin angesetzt werden, will er Fedora-Hut und Peitsche an den Nagel hängen.

Das will zumindest die Website „Latino Review“ erfahren haben - die allerdings nicht gerade zu den vertrauenswürdigsten Quellen der Traumfabrik zählt…

Sollte Ford tatsächlich abdanken, wird allerdings nicht, wie lange vermutet, sein Filmsohn Shia LaBeouf das Zepter übernehmen. Obwohl die Geschehnisse aus „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ diesen Generationenwechsel für weitere Filme vorzubereiten schienen.

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Alles auf Anfang - und das gleich drei Mal!

Stattdessen plant Filmriese Walt Disney, der seit dem Kauf von Lucasfilm nicht nur in Sachen „Star Wars“ sondern auch bei „Indiana Jones“ das Sagen hat, einen kompletten Neustart mit neuem Schauspieler. Und das - Tusch und Fanfare - soll kein Geringerer sein als „Hangover„-Star Bradley Cooper!

Im Vergleich zu LaBeouf, der sich mit bizarren Eskapaden wie seinem Papiertüten-Auftritt bei der Premiere von „Nymphomaniac“ immer mehr ins Abseits manövriert hat, ist Cooper dabei eindeutig die bessere Wahl: Er hat für „American Hustle“ schon seine zweite Oscar-Nominierung eingeheimst und ist in den Augen der Indy-Fans mit seinem locker maskulinen Charme sicher der passendere Dr. Jones. Cooper würde dann gleich für drei Filme verpflichtet werden - eine Trilogie, mit dem die „Indy“-Reihe inhaltlich komplett neugestartet würde.

Den Auftakt dazu soll Star-Autor Frank Darabont schon fertig geschrieben haben, ohne dass ihm dazu allerdings einen offizieller Auftrag erteilt worden wäre. Auf Darabonts Konto gehen bisher Blockbuster wie „Die Verurteilten„, „The Green Mile“ und „Collateral“ sowie die Kultserie „The Walking Dead„.

Darabont wäre die Lösung für die Schreibblockade, mit der sich Indy-Erfinder George Lucas herumplagt. Denn dass „Indiana Jones 5“ bisher einfach nicht ins Rollen kam, liegt einzig und allein an Lucas: Harrison Ford und Regisseur Steven Spielberg betonen schon seit drei Jahren, dass sie jederzeit bereit sind loszulegen.

Doch Lucas, Spielberg und Ford hatten sich darauf verständigt, dass es dafür eine gute Story geben müsse, weil niemand erneut ein Debakel wie beim missglückten Finale von „Das Königreich des Kristallschädels“ erleben will. Und genau bei der Frage nach dem Artefakt, dass Dr. Jones diesmal suchen soll, hakt es bei Lucas. Daher galt lange Spielbergs Aussage von 2011: „Ich weiß nicht, wie weit George mit der Story ist. Es gibt keinen ‚Indiana Jones 5‘, solange George nicht sagt, dass es ihn gibt.“

Das könnte sich nun geändert haben…

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