Stephen Dorff

Stephen Dorff

Leben & Werk

Er spielt lieber in Hollywoods zweiter Liga, wo er als zorniger rebellischer junger Mann in Krimis, Actionfilmen und Independent-Produktionen brilliert. Ob der gut aussehende blonde Stephen Dorff, der sich durch eine mutige Rollenwahl auszeichnet, wirklich nicht bereut hat, die Hauptrolle in „Titanic“ abgelehnt zu haben?

Der 1973 geborene Sohn des Komponisten Steve Dorff gab 1987 sein Kinodebüt in dem Horrorthriller „Gate – die Unterirdischen„, wo er die Hauptrolle des Jungen spielt, dessen Familie von Dämonen heimgesucht wird. Für die Hauptrolle in John G. Avildsens in Südafrika spielendem Boxerdrama „Der Glanz der Sonne“ wurde Dorff 1991 aus rund 2000 Heranwachsenden ausgewählt und von der National Association of Theater Owners 1992 zum männlichen Star der Zukunft gewählt.

Seitdem sah man ihn als fünften Beatle Stuart Sutcliffe in Ian Softleys Musikdrama „Backbeat“ und als jungen Rebellen in „S.W.F.“ an der Seite von Mickey Rourke. Der vielseitige Dorff glänzte in Mary Harrons „I Shot Andy Warhol“ (Eröffnungsfilm Sundance 1996) als der in Warhols Factory lebende Transvestit Candy Darling und als mürrischer, vom Stiefvater (Jack Nicholson) entfremdeter Sohn in Bob Rafelsons zynischem Familienkrimi „Blood & Wine„, wo er im mörderischen Finale von Key Largo aus mit der Beute in einem Boot auf die offene See flieht. Dorff war der hypernervöse psychotische Fluchtfahrer und Waffenhändler in John Irvins Krimi „City of Industry„, wo er die anderen Gauner, darunter Harvey Keitel, um die Beute bringt.

Seine bislang größten Erfolge hatte Dorff als Vampirfürst Deacon Frost, der seine Anhänger in die Apokalypse führen will und gegen Vampirjäger „Blade“ (Wesley Snipes) in der gleichnamigen Action-Comic-Verfilmung und auch als Chef des Bankräuberquartetts, das in „Riders“ erst die Polizei und dann Mafiosi auf den Fersen hat. In „Fear dot com“ war Dorff der New Yorker Detective Mike Reilly, den eine Mordserie auf eine Website im Internet und auf die Spur eines Serienkillers führt. Sein komisches Talent demonstrierte er in John Waters witziger Farce als marodierender Filmguerillero „Cecil B. Demented„.

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