Leben & Werk

Als römischer Feldherr Messala war er der Gegenspieler von Charlton Heston und liefert sich mit ihm in „Ben Hur“ 1959 das berühmte Wagenrennen im Kolosseum. Die Rolle brachte dem in Nordirland geborenen Stephen Boyd (eig. William Millar, 1928 – 1977), der als Kinderschauspieler und Radiosprecher angefangen und 1955 im Film debütiert hatte, den Durchbruch. Boyd war in den 60er Jahren ein populärer Schauspieler in Western („Bravados„), Krimis („Die Bankräuber-Bande“) und Historienfilmen („Kaiserliche Venus“), der eine parallele Karriere zu der von Steve McQueen verfolgte und eine ähnlich lässige Art zu spielen hatte. Doch war Boyd insgesamt härter, auch verbissener und zwanghafter und durch sein Pendeln zwischen den USA und Europa sowie dem nachlassenden Interesse des Publikums an Monumentalfilmen wie „Der Untergang des römischen Reiches“ oder „Dschinghis Khan“ sowie seinem Auftreten in Melodramen („Der Oscar“) insgesamt weniger erfolgreich. Boyd war der Leiter der Expedition durch den menschlichen Körper in dem Science-Fiction-Klassiker „Die phantastische Reise„, wo er Raquel Welch vor tödlichen Blutkörperchen rettet, er trat neben Sean Connery in dem Star-Western „Shalako“ mit Brigitte Bardot auf und war in einem seiner letzten Filme, in dem kuriosen deutschen Western „Potato Fritz“ (Regie: Peter Schamoni), an der Seite von Hardy Krüger und Paul Breitner zu sehen.

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