Stefan Raab Poster

Schmerzliche Verluste für neue Pro 7-Show

Marek Bang  

Im Alter von 50 Jahren verabschiedete sich Stefan Raab für viele seiner Fans überraschend von seiner Karriere vor der Kamera. Als Ideen-Geber im Hintergrund ist der ehemalige Moderator, Musiker und Metzger aber immer noch aktiv. Seine neuste Erfindung kam beim Publikum allerdings nicht so gut an wie erhofft.

Als Show-Erfinder landete Stefan Raab zahlreiche Hits und bewies als zäher Gegner bei „Schlag den Raab“ enormen Kampfgeist. Im Ring steht mittlerweile Steffen Henssler und die Quote leidet. Doch auch die neuste Erfindung des Meisters kann bislang noch nicht überzeugen. „Das Ding des Jahres“ wurde seinem vollmundigen Titel bislang nicht gerecht, wie die Kollegen von Quotenmeter berichten.

Am Freitag, den 09. Februar 2018 um 20:15 Uhr starte „Das Ding des Jahres“ mit insgesamt 1,93 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von knapp 15 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Das ist zwar kein berauschender, aber zumindest ein akzeptabler Wert für einen Freitagabend. Doch es ist nicht die Premiere des Erfinder-Wettkampfs, die für eine große Enttäuschung sorgte, sondern die zweite Ausgabe der Show einen Abend später.

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Erfinder-Show „Das Ding des Jahres“ stürzt ab

Gleich am Samstagabend legten die Verantwortlichen von Pro 7 die zweite Ausgabe von „Das Ding des Jahres“ nach. Doch viele blieben dem neuen Format von Janin Ullman um die Jury-Mitglieder Joko Winterscheidt, Lena Gercke und Jürgen Moog fern. 1,28 Millionen Zuschauer waren insgesamt noch dabei, was einen Verlust von gut 700.000 Menschen ergibt, die keine Lust mehr auf den Erfinder-Wettstreit hatten. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sank der Marktanteil auf 10,1 Prozent und schrammte damit nur knapp an der Einstelligkeit vorbei. Am kommenden Samstag wird dennoch die dritte Episode von „Das Ding des Jahres“ ausgestrahlt. Wir sind gespannt, ob der Trend dann weiter nach unten geht.