Stefan Kurt

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Leben & Werk

Der Schweizer Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Stefan Kurt wurde in Deutschland 1996 mit der Hauptrolle des verdeckten Ermittlers Charly Held in Dieter Wedels „Der Schattenmann“ bekannt.

Stefan Kurt wurde am 22. Oktober 1959 in Bern in der Schweiz geboren. Zunächst ließ er sich zum Primarlehrer ausbilden, schloss jedoch eine Schauspielausbildung am Konservatorium für Musik und Theater in Bern an. 1985 kam Kurt, gefördert durch Regisseur Jürgen Flimm, ans Hamburger Thalia Theater, zu dessen Ensemble er bis 1993 gehörte. Für die Rolle des Silvio in Flimms „Der Diener zweier Herren“ wurde der gebürtige Schweizer 1996 mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet. Parallel zu Kurts Theaterarbeit begann auch seine Karriere vor der Kamera. Seine erste größere Rolle spielte Kurt 1993 in Bernhard Gigers „Tatort“-Folge „Gehirnwäsche“. Der Durchbruch gelang ihm als verdeckter Ermittler in Dieter Wedels TV-Mehrteiler „Der Schattenmann“ (1996). Seitdem wirkte er in zahlreichen Fernseh-, aber auch Kinoproduktionen mit. So kennen Fernsehzuschauer Stefan Kurt unter anderem aus Oliver Storz‘ ausgezeichnetem Psycho-Krimi „Gegen Ende der Nacht“ (1998), Dieter Wedels Mehrteiler „Die Affäre Semmeling“ (2001), Urs Eggers schwarzer Thriller-Komödie „Tod eines Keilers“ (2006) oder der Roman-Verfilmung „Der letzte Weynfeldt“ (2009) von Alain Gsponer. 2011 war Kurt als flüchtiger Sexualstraftäter in der Folge „Eine Minute Dunkel“ des experimentellen TV-Dreiteilers „Dreileben“ zu sehen. Im Kino hatte Kurt eine Hauptrolle in „A.K.A. Birdseye“ (2002) von Stephen Beckner und Michael C. Huber, im gleichen Jahr folgte Maria von Helands Drama „Große Mädchen weinen nicht„. Zudem war Kurt in Chris Kraus‘ mehrfach ausgezeichnetem Drama „Vier Minuten“ (2007) dabei und spielte die Hauptrolle in Justus von Dohnányis schwarzer Kino-Komödie „Bis zum Ellenbogen“ (2007). Außerdem wirkte er in der Schweizer Komödie „Giulias Verschwinden“ (2009) von Christoph Schaub und Andi Rogenhages Familien-Komödie „Ein Tick anders“ (2011) mit. Zu Kurts aktuellsten Produktionen zählt der Pilotfilm zur ZDF-Krimireihe „Spuren des Bösen“, für den er 2011 neben Heino Ferch in Wien vor der Kamera stand. Nach wie vor steht Kurt regelmäßig auf der Theaterbühne. So gab er bis Januar 2012 zuletzt den Orpheus in Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ an der Staatsoper im Schiller Theater in Berlin.

Stefan Kurt wurde für seine schauspielerische Leistung mehrfach mit wichtigen Fernsehpreisen ausgezeichnet. So erhielt er 1996 den Telestar für seine Rolle in „Der Schattenmann“. 1997 folgte der Grimme Preis für die gleiche Rolle. Einen zweiten Grimme Preis erhielt Kurt für „Gegen Ende der Nacht“. 2011 war Kurt für „Dreileben – Eine Minute Dunkel“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Außerdem gewann er zweimal den Swissperform Preis und konnte sich 2011 über den Schweizer Fernsehpreis für „Der letzte Weynfeldt“ freuen.

Neben seiner Arbeit als Schauspieler beschäftigt sich Stefan Kurt mit Fotografie, sammelt Töne und Geräusche und bastelt daraus Bild- und Klangcollagen, die er bereits mehrfach ausgestellt hat. Das Schweizer Multitalent wohnt derzeit in Berlin.

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