Spike Lee

Spike Lee

Leben & Werk

Der Sohn eines Jazzmusikers wird in den 80er-Jahren der wichtigste Regisseur des New Black Cinema, das er mit innovativen Regie-Ideen, kämpferischem Gestus und werbewirksamer Publicity fördert.

Geboren 1957 in Atlanta, studierte Lee (eig. Shelton Jackson Lee) in New York Film (unter anderem bei Martin Scorsese) und debütierte mit der Komödie „She’s Gotta Have it„, in der sich eine Schwarze nicht zwischen ihren drei Liebhabern entscheiden kann. Der überraschende kommerzielle Erfolg des Films ermöglichte Lee, der zwischen seinen Filmen Video-Clips, Werbefilme und Bücher zu seinen Filmen produziert, den unabhängig von den Studios produzierten Film „Do the Right Thing„, der die Spannungen zwischen Schwarzen und Weißen in Brooklyn am Beispiel einer Pizzeria und ihrer Angestellten und Kunden zeigt.

Lee gründete, um die Kontrolle über seine Filme zu behalten, die Firma 40 Acres and a Mule, die alle weiteren Filme produzierte. „Jungle Fever“ erzählt von der Beziehung eines schwarzen Architekten (Wesley Snipes) zu einer weißen Sekretärin (Annabella Sciorra), „Mo‘ Better Blues“ die Geschichte eines Jazz-Trompeters, den Denzel Washington spielt, der im Folgefilm auch „Malcolm X“, den schwarzen Bürgerrechtler und Führer der Black Muslim, und in „Spike Lee’s Spiel des Lebens“ den inhaftierten Vater eines Baseball-Talents verkörperte. „Malcolm X“, eine aufwendige Produktion, die nur einen Achtungserfolg erzielte, führte zu kleineren Filmen wie „Clockers„, „Crooklyn„, der Telefon-Sex-Komödie „Girl 6“ und „Auf engstem Raum„, der auf der Berlinale einen Sonderpreis erhielt. Washington spielte auch eine der Hauptrollen in Lees bis dato kommerziell erfolgreichstem Film, dem clever konstruierten Thriller „Inside Man“ um einen ausgeklügelten Banküberfall.

Lee realisierte neben Musikvideos auch den Wahlkampfspot für den schwarzen Präsidentschaftskandidaten Jesse Jackson und führte bei diversen Dokumentarfilmen Regie.

Bilder

News & Stories

Filme und Serien

Weitere Stars

Kommentare