Spencer Garrett

Spencer Garrett

Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Er ist der Casino-Manager, dessen Spieltempel in der Zockerkomödie „21“ (2008) vom Team der Kartenzähler um Jim Sturges und Kevin Spacey an den Blackjack-Tischen ausgenommen wird. Spencer Garrett gehört zu den exzellenten Nebenrollenschauspielern, auf deren kompetente Zuspielqualität Verlass ist. Der Mann mit den buschigen Augenbrauen spielte Agenten und FBI-Männer, Reporter und Journalisten, Kongressabgeordnete und Senatoren. Garrett wurde mit TV-Serien, meist in einer Episode, ein vertrautes Gesicht; die Zahl seiner Spielfilmrollen nahm nach einem kurzfristigen Hoch Mitte der 90er-Jahre erst seit Mitte 2000 wieder zu. Man konnte ihn als Auktionator im Holocaust-Drama „Haus aus Sand und Nebel“ (2003), im Kriegsfilm „Tal der Wölfe – Irak“ (2006, als Journalist), neben Tom Hanks in „Der Krieg des Charlie Wilson“ (2007, als Kongressausschussmitglied), und im Lindsay-Lohan-Drama „Ich weiß, wer mich getötet hat“ (2007, als Agent) sehen. 2008/09 spielt er an der Seite von Jim Carrey in der Komödie „The Yes Man“ und mit Johnny Depp (als John Dillinger) und Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard in Michael Manns Gangsterepos „Public Enemies„.

Spencer Garrett Heckenkamp wurde 1963 in Los Angeles als Sohn der TV- und Theaterschauspielerin Kathleen Nolan geboren (1975-79 die erste weibliche Präsidentin der Screen Actor’s Guild). Sein Vater Richard Heckenkamp war Chef der Talentsucheragentur Film Artists Associates. Garrett wuchs in L.A. und New York auf, studierte an den Universitäten Duke und Fordham und nahm Schauspielunterricht bei Sanford Meisner. 1989 fand er mit drei Filmen und der Western-Serie „Paradise“ zur Fernseharbeit und trat in 40 Serien auf, darunter „Columbo“, „Dallas“, „Alles unter einem Dach“, „Hard Time“, „Akte X“, „21 Jump Street“, „Crossing Jordan„, „The Practice„, „The West Wing“, „24“, „JAG“, „Navy CIS„, „Without a Trace“, „Cold Case„, „The District„, „The Supernatural“, „Star Trek – The Next Generation„, „Star Trek Voyager„. Eine wiederkehrende Rolle hatte er in acht Episoden von „The Invisible Man“ (2000, als Jarod Stark).

Sein Spielfilmdebüt gab Garrett 1995 im Ölbarondrama „The Stars Fell on Henrietta“ (mit Robert Duvall). Er bekämpfte Waldbrände in „Smoke Jumpers“ (1996), war Reporter im Politthriller „Das Attentat“ (1996, mit Alec Baldwin), Agent in Kevin Spaceys Komödie „Albino Alligator“ (1996), Bediensteter des Weißen Hauses in Wolfgang Petersens Actionthriller „Air Force One“ (1997, mit Harrison Ford), Partygast in der Culture-Clash-Komödie „George – Der aus dem Dschungel kam“ (1997, mit Brendan Fraser), Verleger in „Dickie Roberts – Kinderstar“ (2003, mit David Spade) und Pastor in der Tragikomödie „The Lucky Ones“ (2008). Seine einzige Hauptrolle spielte Garrett als Dominic im Ensemble der „Friends„-Komödie „Alle lieben Juliet“ (1998).

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