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Alle Bilder und Videos zu Sophia Loren

Leben & Werk

Wie Gina Lollobrigida war sie in den 50er- und 60er-Jahren Symbol der wieder erstarkten italienischen Nation. Sophia Loren, 1934 in Rom geboren, war eine der Königinnen des Kinos und vielleicht die letzte große Diva Italiens. Mit ihrem üppigen Körper und der warmen Sinnlichkeit repräsentierte sie das Urbild von Weiblichkeit und „Busenwunder“; später galt sie als zeitloses Ideal von Schönheit und Erfolg. Sophia Loren (eig. Sofia Villani Scicolone) wuchs in Neapel in ärmsten Verhältnissen auf und gelangte über Fotoromane und Schönheitswettbewerbe zum Film, wo sie 1953 den Produzenten Carlo Ponti kennen lernte, den sie etwas später heiratete und der über die Hälfte ihrer rund 50 Filme produzierte. Die mandeläugige, brünette, breithüftige und vollbusige Loren verkörperte in den 50ern temperamentvolle und lebenslustige Frauen aus dem Volk, Fischerinnen, Pizza-Bäckerinnen („Wie herrlich, eine Frau zu sein„), aber auch schon das schöne, leichtfertige Mädchen aus den ärmeren Vierteln, das nach oben strebt und mit Gaunern zu tun hat („Schade, dass Du eine Kanaille bist“). Seit 1957 („Der Knabe auf dem Delphin“) arbeitete Sophia Loren in amerikanischen Filmen, wo sie häufig auf die Rolle der Hausfrau reduziert wurde, sodass sie immer wieder in Italien spielte, wo sie unter der Regie von Vittorio de Sica, mit dem sie insgesamt 14 Filme gedreht hat, eine hervorragende Komödiantin und professionelle Schauspielerin wurde. De Sica verhalf ihr 1961 zum „Oscar“ als beste Hauptdarstellerin in „Und dennoch leben sie“ (auch Darstellerpreis in Cannes) und begründete ihren eigentlichen Star-Status, der sich in den 60ern festigte. In diesen Jahren spielte sie in einer Reihe internationaler Produktionen („Arabeske„) sowie in erfolgreichen italienischen Komödien, vor allem an der Seite von Marcello Mastroianni, dessen Partnerin sie in neun Filmen war („Hochzeit auf italienisch„) und mit dem sie 1977 in Ettore Scolas „Ein besonderer Tag“ als verblühte Hausfrau zur Zeit des Faschismus eine ihrer großen Rolle spielte. Seit den 80ern trat Sophia Loren nur noch sporadisch in Filmen auf. Zu einem ironischen Wiedersehen mit Mastroianni kam es 1994 in Robert Altmans „Prêt-à-Porter„, wo die beiden den legendären Striptease aus de Sicas „Gestern, heute und morgen“ (1963) humorvoll variieren. 1991 erhielt sie den Ehren-„Oscar“, 1993 den Ehren-„César“, 1994 den „Goldenen Bären“ der Berlinale und 1998 den „Goldenen Löwen“ von Venedig, jeweils für ihr Lebenswerk. 1979 erschienen ihre Memoiren, 1999 ein Kochbuch mit Erinnerungen. Langjährige Streitereien mit den italienischen Finanzbehörden gipfelten 1980 in einer 30-tägigen Haft, was ihrer Beliebtheit keinen Abbruch tat. Als Nachfolgerin von Audrey Hepburn war sie UN-Botschafterin für Flüchtlinge. Der Wert ihrer Kunstsammlung wird auf 200 Millionen Dollar geschätzt.

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