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Dschungelcamp 2017 im Quoten-Tief? Vermutlich zu früh gefreut!

Author: Kristina KielblockKristina Kielblock |

Sonja Zietlow Poster
© RTL

Die erste Staffel nach der furiosen zehnten Jubiläumsstaffel IBeS hat stellenweise ein wenig geschwächelt. Hat RTL diesmal etwas falsch gemacht, oder beginnen sich selbst die Fans des Formats langsam zu langweilen? Wir betrachten die Quoten und Hintergründe des Dschungelcamps 2017.

RTL selbst spricht davon, dass Deutschland nach wie vor im Dschungelfieber ist, Außenstehende hingegen beschreiben die Bilanz der elften Staffel als desaströs und sprechen von den schlechtesten Ergebnissen seit acht Jahren. Beides stimmt. Gemessen an früheren Erfolgen von IBeS sind die 5,75 Millionen (Marktanteil: 28,6 %) von der fünften Folge am Dienstag natürlich nicht berauschend bzw. stellen ein Tief in der Geschichte der Show mit Sonja Zietlow und Daniel Hartwich dar. Trotzdem sind diese Zahlen immer noch traumhaft, wenn man sie mit den Quoten vergleicht, die durchschnittlich im deutschen Fernsehen erzielt werden. Zusätzlich muss man ja auch einbeziehen, dass die nachfolgenden Sendungen, wie beispielsweise DSDS, auch von den hohen Zuschauerzahlen des Dschungelcamps profitieren. RTL dürfte also noch nicht allzu besorgt sein und wenn, würden sie es sicher nicht zugeben. Außerdem regen die vierte Folge mit 7,56 Millionen Zuschauern und die Sendung am Sonntag mit durchschnittlich 6,29 Millionen, wie auch die sechste Show am 18.01. mit 7,33 Millionen in der Spitze und 6,6 im Schnitt, durchaus nicht zur Besorgnis an. Wer das Format jetzt schon sterben sieht, sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Dennoch bleibt die weitere Entwicklung natürlich spannend.

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Quoten sinken: Hat RTL was falsch gemacht?

Die Kandidaten sind bisher ein Makel dieser Staffel. Durch die Absage von Nastassja Kinski, zu der wir sie trotzdem herzlich beglückwünschen, sind nur noch absolute Z-Promis übrig geblieben, die vielen Menschen wirklich nur ganz rudimentär bekannt sind. Dazu kommt, dass bisher die großen Reibereien zwischen den Camp-Bewohnern ausgeblieben sind. Selbst Florian und Honey, die gleich am ersten Tag klare Worte der Antipathie wechselten, verleben ihre Zeit im Feldbett weitgehend harmonisch. Alle sind sehr tapfer, strengen sich bei den Dschungelprüfungen an, bringen in der Regel genug Sterne heim und geben wenig Anlass für Konflikte. Das ist nicht gut für das Format und hier hat sich der Sender vielleicht Konstellationen erhofft, die sich so nicht bewahrheitet haben. Beispielsweise die Zusammenlegung von Gina-Lisa mit ihrem Ex, Marc Terenzi, hatte bisher jedenfalls keine interessanten Konsequenzen. Insgesamt ist zu viel Harmonie und zu wenig Beef im Dschungel 2017 - das langweilt die Zuschauer. Zudem sind diese sogenannten Promis nahezu alle sehr Reality-TV erfahren und haben somit bereits im Fernsehen blank gezogen, was sie nicht interessanter macht. Zu guter Letzt gibt es von 12 Menschen auch noch drei Personen, die fast nicht zu sprechen scheinen: Nicole Mieth, „Icke“ Häßler und Marc Terenzi treten eigentlich kaum in Erscheinung. Auch Hanka Rackwitz entpuppt sich als tapfere Frau, an Stellen, an denen RTL vielleicht mehr das Nervenbündel in ihr erhofft hatte. In den kommenden sechs Tagen kann sich aber noch einiges verändern, denn ab jetzt wird die Gruppe immer kleiner und kleiner.

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Dann die Dschungelprüfungen: Wer die Show kennt, kann sie mitspielen. Und RTL wird irgendwann feststellen, dass Känguru-Hoden, Wildschweinvagina und Behälter voller Ungeziefer in diversen Varianten einfach niemanden mehr überraschen bzw. vor den Bildschirm fesseln können. Einige kreative und neue Ideen könnten dem Format in keinem Fall schaden. Am Mittwoch konnte man Hanka und Nicole dabei beobachten, wie sie eisern eine drehende Kriechgetier-Windmühle bezwungen haben und dabei Quizfragen beantworteten - das war schon mal ein Anfang.

Am 19.01. haben die Zuschauer das letzte Mal die Gelegenheit, einen Kandidaten in die Dschungelprüfung zu telefonieren. Ab dem 20.01.2017 droht dann dem ersten Camp-Bewohner schon der Auszug. Allerdings fährt dann noch keiner nach Hause - alle bleiben bis Ende Januar im Hotel, knappe 100 Kilometer vom Dschungelcamp entfernt. Die Sendung seht ihr täglich im Live-Stream & TV bei RTL, Sendezeiten lest ihr bei uns. Außerdem haben wir eine Liste der Gage für`s Dschungelcamp und hinterfragen die Psychologie der RTL-Show.

Der Trailer zum Dschungelcamp 2017

Hier die Highlights der fünften Show 

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