Sie galt als frivol, verschwendungssüchtig und oberflächlich und schrieb Geschichte.

Hat schon mal ihr Geschichtsbuch abgestaubt: Sofia Coppola Bild: Kurt Krieger

Marie Antoinette heiratete mit 14 Jahren und war von 1774 bis 1793 Königin von Frankreich. Sie endete während der Französischen Revolution auf der Guillotine. Ihr Leben in Versailles war gekennzeichnet von purem Luxus, Glücksspiel und einem Desinteresse an der Politik. Genau dieses Leben wurde der gebürtigen Wienerin zum Verhängnis, als sie mit 38 Jahren geköpft wurde.

Das aufregende Leben der Habsburgerin wurde 1938 schon einmal mit Norma Shearer und Tyrone Power in den Hauptrollen verfilmt, seither wagte sich jedoch niemand mehr an die Lebensgeschichte der vergnügungssüchtigen Königin. Jetzt nimmt sich Regiewunder Sofia Coppola des Schicksals von Marie Antoinette an.

Höfische Intrigen und stolze Adelige

Nachdem sie mit „Lost in Translation“ ausführliche Gegenwartsstudien betrieben hat, will sich die 33-Jährige nun auf die französische Vergangenheit konzentrieren. „Die Geschichte von Marie Antoinette und der Dekadenz am Versailler Hof haben mich schon immer fasziniert“, begeisterte sich Coppola.

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Die Rolle der französischen Königin übernimmt Kirsten Dunst, die schon in „The Virgin Suicides“ mit Coppola zusammen arbeitete. Und „Rushmore„-Darsteller Jason Schwartzman, der übrigens Coppolas Cousin ist, spielt Ludwig XVI. Ab Februar werden er und Dunst in Frankreich vor der Kamera stehen. Mögen die Köpfe rollen!

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