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Leben & Werk

Ihre eigentliche Heimat ist das Melodram der gequälten Herzen. Zart, gebrechlich und leicht trotzig wirkend, gehörte die 1949 geborene Sissy Spacek zur Ära des New Hollywood, wo sie mit Martin Sheen in Terrence MalicksBadlands“ eines der typischen Freiheit und Sinn im Road Movie suchenden Paare jener kreativen Epoche spielte. Doch den Weltruhm erlangte sie als besessenes junges Mädchen in Brian de Palmas Horrorfilm „Carrie“.

Spacek spielte in anspruchsvollen Filmen von Robert Altman und Alan Rudolph, gewann den Oscar als beste Hauptdarstellerin aber für ihre Rolle der Country-Sängerin Loretty Lynn in „Nashville Lady„. Spacek war in den 60er-Jahren selbst erfolglos als Sängerin unter dem Namen Rainbo aufgetreten. Sie behauptete sich an der Seite von Jack Lemmon als eine ihren verschollenen Mann in Chile suchende Frau in Costa-Gavras‘ „Missing“, als Farmersfrau neben Mel Gibson in „Menschen am Fluß“ und als jüngste Schwester von Diane Keaton in dem Melodram „Verbrecherische Herzen„.

Nachdem Spacek in den 90er-Jahren vornehmlich für das Fernsehen gearbeitet hatte, fand sie mit kleineren Rollen (u.a. als frustrierte Schnapsdrossel in der Komödie „Eve und der letzte Gentleman“ und „langsame“ Tochter von Richard Farnsworth in „Eine wahre Geschichte“) auf die Leinwand zurück. Das eigentliche Comeback gelang ihr mit Todd Fields Kleinstadtdrama „In the Bedroom„: Für ihre Rolle als trauernde Mutter, die nach dem Mord an ihrem Sohn ihren Ehemann zur Vergeltung drängt, erhielt sie ihren dritten Golden Globe (nach „Nashville Lady“ und „Verbrecherische Herzen“)

Spacek ist mit dem Bühnenbildner und Regisseur Jack Fisk verheiratet, in dessen Filmen sie regelmäßig spielt. Eine ihrer beiden gemeinsamen Töchter, Schuyler Fisk, ist ebenfalls Schauspielerin.

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