Leben & Werk

Der 1947 geadelte Sir Ralph Richardson (1902 - 1983) arbeitete vornehmlich am Theater als einer der renommierten Shakespeare-Darsteller. Im Zweiten Weltkrieg leistete er fünf Jahre Armeedienst und wurde gelegentlich für Filmaufgaben freigestellt. In den 30er und 40er Jahren war er u.a. in dem SF-Film „Things to Come“ als autoritärer „Boss“ einer Zukunftsgesellschaft und als Diener in „Kleines Herz in Not“ zu sehen. In Hollywood-Filmen spielte er u.a. den Vater von Olivia de Havilland in „Die Erbin“ („Oscar“-Nominierung) und den sechsten Lord Greystoke in seinem zugleich letzten Film, der „Tarzan“-Verfilmung „Greystoke“ (1983). Richardson trat in internationalen Produktionen wie „Doktor Schiwago“ auf und arbeitete für das Fernsehen (Charles Laughtons Part in „Zeugin der Anklage“ 1982). Er verkörperte gern autoritäre Patriarchen in einem ungeduldigen, sprunghaften, nervösen Stil, der zur Haltung seiner Aristokraten und Ehrenmänner nicht zu passen schien und entwickelte einige Manierismen, die sehr gut in dem Thriller „Die Strohpuppe“ (1964) zu verfolgen sind, wo ihn der junge Sean Connery und Gina Lollobrigida darstellerisch übertrumpfen.

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