Der Aufarbeitung, zweiter Teil: Nach der Dokumentation letzte Woche möchte KINO.DE Ihnen heute die besten fiktionalen Fußballfilme ans Herz legen - bzw. vor den schlimmsten warnen.

Nur bedingt WM-tauglich: die Aufsteigersaga "Goal" Bild: Kinowelt

Denn wie bereits im ersten Teil des Fußballfilmchecks festgestellt werden musste: Das runde Leder und Zelluloid können wohl ebenso schlecht miteinender wie Otto Pfister und der togolesischen Fußballverband. Man versucht es immer wieder, aber nach der Vorrunde ist Schluss!

Selbst die in der steuerfreundlichen Schweiz ansässige, recht eifrig die Franken vermehrende Fußballcamorra FIFA dürfte mit ihrem eigenen Filmprojekt nicht ganz glücklich sein. Der capo de tutti capi Sepp „Don Vito“ Blatter jedenfalls grinst bei dem Gedanken an die Millionen, die die „Goal!„-Trilogie kostet, noch gequälter als dereinst bei „And the winner is … Deutschland“.

Jederzeit verfilmenswert: "Der Pate IV - Die Machenschaften des Joseph B." Bild: FIFA

Nicht einmal die FIFA packt’s

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12 Stars, die Rollen nur wegen des Geldes gespielt haben

Dass Blatters Protegés aus Afrika die WM 2006 nicht ausrichten durften, hat er fast schon wieder vergessen, die zweite und dritte Episode der Aufsteigersaga um das Ghettokid Santiago Munez stehen ihm dagegen noch bevor. Der Auftakt war eher dröge, und die Gangart erinnerte mehr an einen Boxerfilm klassisch amerikanischen Zuschnitts, denn an Fußball.

Dabei träumen wohl Filmemacher, die sich dem Thema „Fußball“ zuwenden, von solchen Startvoraussetzungen: Zugang zum Allerheiligsten von Vereinen wie Real Madrid und Newcastle United, Unterstützung von Sponsoren mit drei Streifen und roten Getränkedosen und Nebendarsteller wie Alan Shearer, Raul, Zinedin Zidane und David Beckham. Nun, wenigstens auf der Leinwand gilt also noch: Geld schießt keine Tore!

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