Sir Ian McKellen scheitert an seinen Memoiren

Alexander Jodl |

Sir Ian McKellen Poster

Ein dreiviertel Jahr hatte der große Schauspieler bereits an seinen Memoiren gearbeitet. Dann wurde ihm klar - er will sich dem eigentlich gar nicht stellen.

Auch ein Sir Ian McKellen - vor dessen Schauspielkunst sich ganz Hollywood verneigt - hat offenbar seine emotionalen Grenzen. Denn ursprünglich wollte der 76-jährige Schauspieler, der mit Rollen wie Gandalf in Peter Jacksons „Ringe„-Trilogie oder als Superschurke Magneto bei den „X-Men“ Weltruhm erlangte, seine Memoiren schreiben. Doch während des ganzen Prozesses, stellte er wohl fest, dass das Wühlen in der Vergangenheit seinem Seelenheil alles andere als gut tut: „Es war ein bisschen schmerzhaft. Ich wollte in meinem Leben nicht zurückgehen und mir Dinge vorstellen, die ich bisher nicht verstanden habe“, zitieren Medien seine Entscheidung.

Also beschloss er, das Schreiben - und das damit verbundene Erinnern - lieber sein zu lassen. Ungeachtet der neun Monate Arbeit, die er bereits in das Werk gesteckt hatte. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verriet er: „Ich bin jetzt an dem Punkt, zu sagen: Lass die Vergangenheit ruhen. Die Geschichten interessieren mich. Aber ich stelle fest, sie regen mich zu sehr auf.“ Und auch, wenn Geld wohl nicht mehr dir primäre Triebfeder des Mimen ist: Die 1,4 Millionen Dollar Vorschuss seines Verlages musste er natürlich trotzdem brav zurückzahlen.

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