Simon Verhoeven

Schauspieler • Musiker • Regisseur • Drehbuchautor
Simon Verhoeven Poster
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Leben & Werk

Deutscher Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Musiker. In knapp fünfzig Kino- und TV-Filmen in Rollen attraktiver, eleganter junger Männer zu sehen, fiel Simon Verhoeven 2001 als Regisseur mit der Komödie „100 Pro“ auf, wo Ken Duken und Luca Verhoeven vergeblich versuchen, eine Münchner Nobel-Disco zu entern. Seitdem arbeitete Verhoeven an einem Panorama der Männer von heute, gespeist aus eigenen Erfahrungen und Erzählungen von Freunden. Das Resultat, die ironisch und satirisch unterfütterte, romantische Komödie „Männerherzen“, in der Til Schweiger, Christian Ulmen, Justus von Dohnanyi, Florian David Fitz, Maxim Mehmet und Wotan Wilke Möhring als verunsicherte Männer ihren Platz im Leben suchen. Der Film spielte in der Liga der „Keinohrhasen“ und wurde 2009 mit über zwei Millionen Besuchern ein großer Kinoerfolg.

Simon Verhoeven wurde 1972 in München als Sohn der Schauspielerin Senta Berger und des Arztes und Regisseurs Michael Verhoeven geboren. Er war Stürmer der Jugendmannschaft des TSV 1860 München und der DFB-Auswahl und musste mit 17 seine Laufbahn beenden, weil er sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hatte. Nach dem Abitur 1991 ging er in die USA und studierte am Lee Strasberg Theatre Institute in New York, am Bostoner Berkley College of Arts und schloss ein vierjähriges Regiestudium an der Tisch School of Arts mit dem Magistergrad ab. Das Studium finanzierte er mit kleinen Rollen in TV-Serien wie „Stockinger“ und „Kommissar Rex“. Unter der Regie seines Vaters spielte er in „Mutters Courage“ einen SS-Mann, an der Seite seiner Mutter in der TV-Serie „Die schnelle Gerdi“ (2002, als Filmstar) sowie den TV-Komödien „Mit fünfzig küssen Männer anders“ (1999) und „Mama kommt!“ (2009).

Zu Verhoevens TV-Arbeiten gehören Rosamunde-Pilcher- und Inga-Lindström-Verfilmungen, Krimi-Serien („Die Rosenheim Cops„, „Soko Donau“) und Comedy-Serien („Alles außer Sex“, „Doctor’s Diary“, mit Diana Amft). In Roland Suso Richters TV-Movie „Mogadischu“ (2008) war er Jürgen Vietor, Co-Pilot der entführten Lufthansa-Maschine Landshut. Verhoeven gehörte zum Ensemble der Kinokomödien „Mädchen Mädchen 2 – Loft oder Liebe„, „Stellungswechsel“ und „1 1/2Ritter“. Er spielte in Sönke Wortmanns „Das Wunder von Bern“ (2003) den Fußballer Ottmar Walter, Bruder von Fritz Walter und ältester noch lebender Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft, die 1954 die WM gegen Ungarn mit 3:2 gewann. Als Leo von den Fischverkäufern „Flying Fish Doctors“, ist er der Partner von Christian Ulmen in Doris Dörries „Der Fischer und seine Frau“ (2004). Im eigenen „Männerherzen“ ist er im Kurzauftritt als Pilot Pierre in einer TV-Soap-Szene zu sehen.

Für „100 Pro“ erhielt Verhoeven 2001 den Bayerischen Drehbuchförderpreis.

Simon Verhoeven komponierte die Filmmusik zu den eigenen Filmen und zu „Mutters Courage“. Er liebt Musik, Fußball und Skifahren.

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