Simon Beaufoy

Producer • Regisseur • Drehbuchautor
Simon Beaufoy Poster

Leben & Werk

In den Drehbüchern zu seinen britischen Working Class Comedies vereinen sich warmherziger Humor, treffender Sozialblick und authentisch-witzige Dialoge zu glänzender Unterhaltung. Die Erzählstränge sind clever durchkonzipiert und das ansehnliche Figuren- und Typenarsenal wird mit außergewöhnlichem Nuancenreichtum charakterisiert. Die nach den Drehbüchern von Simon Beaufoy entstandenen Filme sind tragikomische, von Leichtigkeit und schlitzohrigem Optimismus erfüllte Meisterwerke über den britischen Arbeiteralltag und die ihm innewohnenden Widersprüche. Beaufoy, Absolvent der Bournemouth Film School, gewann bereits mit seinen ersten Drehbüchern und den danach entstandenen Kurzfilmen und TV-Movies („Cello“, „Shattered Dream“) zahlreiche Preise und schrieb sein erstes Drehbuch für einen Spielfilm mit „The Full Monty – Ganz oder gar nicht“ (Regie: Peter Cattaneo): Sechs arbeitslose Stahlarbeiter aus der mittelenglischen Stadt Sheffield werden durch den Erfolg amerikanischer Profi-Stripper angeregt, mit einer erotischen Revue unter dem Motto „Dare to Be Bare“ Geld in ihre leeren Taschen zu schaffen. In „Among Giants – Zwischen Himmel und Erde“ (Regie: Sam Miller) bildet der Dauerstreit zwischen Ray (Pete Postlethwaite), Chef einer Anstreichertruppe für Hochspannungsmasten, und der Free-Climberin Gerry (Rachel Griffiths) die Basis für eine Screwball-Comedy. Mit „Blow Dry – Über kurz oder lang“ (Regie: Paddy Breathnach) schafft es Beaufoy, den in der nordenglischen Arbeiterstadt Keighley (aus der Beaufoy selbst stammt) stattfindenden Wettbewerb der britischen Haarkunst-Meisterschaften zu einer Hymne auf die Phantasie von Haartrachten zu machen, ohne darüber die privaten und sozialen Nöte der Einwohner zu vegessen, die er im Rahmen einer ungewöhnlichen Liebes- und Familienzusammenführungsgeschichte einbindet. Mit „The Darkest Light“ versuchte sich Beaufoy 1998 erstmals als Co-Regisseur (mit Bille Eltringham als Partner): Ein zehnjähriges Mädchen, das ein Naturphänomen in den Bergen hinter der elterlichen Farm beobachtet, findet durch diese „Vision“ heraus, dass sie nicht nur den Schlüssel zum Familienglück, sondern auch den für das Wohl der landwirtschaftlichen Gemeinde in Händen hält.

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