Siegfried Lowitz

Schauspieler
Siegfried Lowitz Poster
Alle Bilder und Videos zu Siegfried Lowitz

Leben & Werk

Auch wenn Siegfried Lowitz nicht nur ermittelnde Kriminalbeamte gespielt hat, wird er seinem Publikum doch vor allem als ein solcher in Erinnerung bleiben. Als Erwin Köster trat er in 100 Folgen von „Der Alte“ vor die Fernsehkamera (1977 bis 1985). In der 101. Folge ließ er sich dann herausschreiben, sprich: erschießen. In seinen „Erinnerungen“ notierte er dazu später: „Es ist wie mit der Liebe auf dem Strich. Hätte ich, wie mein Kollege Horst Tappert, 250 Folgen Derrick abgedreht, wäre ich wohl in der Psychiatrie gelandet mit diesem konfektionierten Krimi-Käse.“ Schon in den 50er- und 60er-Jahren machte Lowitz im Kino Jagd auf Verbrecher. In verschiedenen Edgar Wallace-Filmen stellte er immer wieder Inspektoren oder Oberinspektoren dar.

Lowitz wurde 1914 in Berlin geboren. Er wuchs bei seiner Mutter auf, die starb, als er sechs Jahre alt war. Die Schauspielschule besuchte er in Frankfurt am Main, wo er auch sein erstes Engagement am Theater bekam. Doch der 2. Weltkrieg durchkreuzte seine Pläne, Lowitz musste an die Ostfront und dann nach Frankreich. Dank eines Unfalls durfte er vor Kriegsende nach Hause und konnte sich nun dem Theater und Kabarett widmen. Seine erste, wenn auch kleine, Nebenrolle beim Film erhielt er 1953 in „Meines Vaters Pferde“. Schnell war der Schauspieler weitgehend auf das Krimifach festgelegt, ob im Kino oder im Fernsehen. Aber immer wieder drängte es ihn auch auf die Bühne. Siegfried Lowitz war mit der Schauspielerin Marianne Probst verheiratet. Er starb 1999 in München.

Schon 1956 spielte Lowitz in „Das Sonntagskind“ einen Kriminalinspektor, 1958 schlüpft er in „Es geschah am hellichten Tag“ in die Rolle des Inspektor Heinzi. In der Edgar Wallace-Produktion „Der Frosch mit der Maske“ (1959) war er Inspektor Elk. „Der Fälscher von London“ (1961) wurde dann schon von Lowitz als Oberinspektor gejagt. Weitere Erfolge verbuchte Lowitz in „Der Hexer“ (1964), „Der unheimliche Mönch“ (1965) und in der TV-Produktion „Biedermann und die Brandstifter“ (1967). 1969 erhielt der Künstler die Goldene Kamera für seine Darbietung in der Fallada-Verfilmung „Der Trinker„.

Filme und Serien

Bilder

Kommentare